News 2025
28.11.2025
Ehrenabend der Offenbacher Rudergesellschaft Undine
Robert Reuter ehrt Manfred Eck mit 75-er Nadel
Am vergangenen Freitag, 28.11.2025 versammelten sich gut 80 Mitglieder der Offenbacher Rudergesellschaft Undine zum traditionellen Ehrenabend im Festsaal des Bootshauses. Vorstandsvorsitzender Robert Reuter gab einen stimmungsvollen Rückblick auf das vergangene Jahr mit Bildern und Berichten. Zunächst dankte er für die gelungene Rudersaison und die erfolgreiche Durchführung der 94. Undine-Regatta. Regattaleiter Lucas und Thomas Krämer können gemeinsam mit ihren gut 100 Helferinnen und Helfern auf eine hervorragende Leistung zurückblicken: 100 Rennen mit 240 Ruderinnen und Ruderern – darunter 4 Siege für die Undine – sowie die Durchführung des zweiten Undine-Honey-Cup Achterrennens. Als Highlights des Vereinslebens hob Robert die Undine-Wanderungen, das An- und Abrudern, die Arbeitsdienste, das Undine-Oktoberfest und das Nikolausrudern hervor. All das wäre ohne das Engagement der Mitglieder nicht möglich. Auch einige Baustellen waren in diesem Jahr zu bewältigen, so an der hauseigenen Kläranlage oder durch Wasserrohrbruch im Februar. Die rege Beteiligung bei solchen außerordentlichen wie auch bei den ‘gewöhnlichen’ Arbeitseinsätzen lobte Robert als das Rückgrat des Vereinslebens. Ein besonderer Rückblick galt dem 17-jährigen Bestehen der Gastwirtschaft “Santa Lucia alla Torre”, deren Inhaber in diesem Jahr in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sind. Begrüßt wurden indes ihre Nachfolger und das ganze Team von “manoto”, die seit dem 05.09.2025 mit persischer Küche ihre Gäste im Bootshaus verwöhnen. Es folgte der Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr 2026, für dessen Vorbereitung der Festausschuss und der Festschriftausschuss die Arbeit aufgenommen haben. Die akademische Feier wird am 16.08.2026 im Büsing Palais stattfinden, zusammen mit dem Ruderverein Hellas Offenbach (125 Jahre) und dem WSV Offenbach-Bürgel (100 Jahre). Für den 22.08.2026 lud Robert zur Vereins eigenen Feier am Undine-Ufer ein. Der Kartenvorverkauf beginnt zum Jahreswechsel. Als nächstes folgten die Ehrungen der aktiven Ruderinnen und Ruderer, die in diesem Jahr insgesamt 20 Siege für die Undine ergattern konnten. Thyrza Kiewik wurde für ihre Erfolge im Para-Einer geehrt: Silber bei der Langstrecke Leipzig, Silber bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften und Gold beim World Cup in Varese, Italien. Linda Schlemmer und Kai Harry Schmidt waren bei der 53. Grossauheimer Kurzstrecken-Regatta im Masters Mix Doppelzweier siegreich. Kinder- und Jugendtrainer Ben Hinz stellte seine Gruppe und ihre Erfolge vor: Nikita (9 Siege), Philipp (5 Siege), Leonhard (3 Siege), Rebecca, Miquel, Viktor, Noah sowie die Brüder Evan, Soti und Panagiotis. Die Gruppe blickt auf eine ereignisreiche Regatta-Saison zurück, die für viele der Jugendlichen den Einstieg in den Ruder- und Wettkampfsport bedeutete. Ben veranschaulichte auch anhand einer Foto- und Video-Show die Fülle der gelungenen Unternehmungen, der schönen Erinnerungen und der persönlichen Ziele und Fortschritte seiner Gruppe. Lobend hervorgehoben wurde die Schul Ruder AG in Zusammenarbeit mit der Rudolf-Koch-Schule, die noch mit weiteren Offenbacher Schulen ausgebaut werden soll. Bei der Bürgeler Benefiz-Breitensportregatta „Rudern gegen Krebs“ erlangte das Team aus Anja Berger, Sonia Burriel Morillas, Matthias Bastian und Daniel Schwieder mit Steuermann Peter Engel Platz 2 von 54 Booten. Als Höhepunkt folgte – durch den 94-jährigen Ehrenvorsitzenden Dr. Hans Mohr – die Ehrung der Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft und Treue: Karl Bernheim (75 Jahre), Manfred Eck (75 Jahre), Klaus Keller (50 Jahre), Matthias Fernengel (40 Jahre) sowie in Abwesenheit Rotraut Schüssler (50 Jahre) und Christian Selzle (40 Jahre). Gemeinsam wurde in einer Schweigeminute der im Jahr 2025 verstorbenen Undine-Mitglieder Jürgen Mühlenpfordt, Helmut Schmidt, Holger Dorn, Karl Mayer und Helmut Weiss gedacht. Im Festsaal klang der Abend vergnügt mit Speisen und Getränken der neuen Gastwirtschaft “manoto” aus. [IR], Bilder IR, BH
Ehrung der Jubilare durch Dr. Hans Mohr:
Karl Bernheim – 75 Jahre Mitglied
Karl Bernheim trat am 17.04.1950 in die Undine ein. Er erlernte das Rudern bei unserem damaligen Rudertrainer Otto von Sack, der ihn dann auch trainierte. Seinen ersten Sieg errang Karl am 20.8.1950 auf der damals von der Undine veranstalteten Ein-Tages-Regatta unter der Bezeichnung "Offenbacher Frauen -und Jugendregatta”. Ihm folgten noch viele weitere Siege. 1954 war Karl Schlagmann eines Leichtgewichts-Senior-Vierers mit Stm., der auf der damals noch veranstalteten Aschaffenburger Regatta zur gleichen Stunde ein Rennen gewann, zu der in Bern die deutsche Fußballnationalmannschaft Weltmeister wurde. Karl fuhr alle seine Rennen im Vierer und Achter als Schlagmann. Das war typisch für ihn. Er war der geborene Ideengeber, Planer, Initiator und Anführer. Alles was er plante und durchführte hatte Hand und Fuß. In späteren Jahren war er begeisterter Wanderruderer. Eine ständige Redensart in der Undine war: "Wenn du mit Karl auf eine mehrtägige Wanderfahrt gehst, kannst Du ruhig deine Zahnbürste vergessen. Du kannst dich darauf verlassen, dass Karl eine Ersatzbürste für dich dabei hat." Karl verbrachte einen Großteil seiner Freizeit bei Arbeiten im Bootshaus und auf Regatta-Plätzen. Von 1969-2003 war er im Vorstand tätig, davon 25 Jahre als 2.Vorsitzender.
Manfred Eck – 75 Jahre Mitgliedschaft
Manfred Eck trat am 01.09.1950 mit seinen Eltern in die Undine ein. Er erlernte das Rudern bei unserem damaligen Jugendtrainer Otto von Sack, in der Folgezeit war Max Hoffmann sein Trainer. Seinen ersten Sieg errang Manfred auf der damals noch veranstalteten Frankfurter Jugendregatta im Mai 1952. Der Höhepunkt dieser Zeit war der Gewinn der deutschen Jugendvizemeisterschaft als Nr. 6 des Undine-Achters am 01./02.08.1953 im Mannheimer Mühlauhafen im Kampf gegen 16 Mitbewerber. In den Folgejahren war er die Nr. 2 des sehr erfolgreichen Bernheim-Vierers. Nach Beendigung seiner aktiven Ruderlaufbahn ging Manfred nahtlos "ins lebende Inventar" der Undine über. Er war u.a. eine Zeit lang Vorsitzender der Tischtennisabteilung, fuhr mit seinen Undine-Freunden Ski und spielte Fußball mit. Dann wurde es einige Zeit ruhig um ihn, aber Ende der 80-er Jahre erschien er wieder regelmäßig. Er entdeckte seine Vorliebe für das Wanderrudern und befuhr mit seinen Undine-Freunden Main, Lahn, Mosel, Saar und Elbe. 2001 und 2003 war er unser 2.Vorsitzender (Sport) und von 2003-2006 unser 1.Vorsitzender. Außerdem ist Manfred seit gefühlt 30 Jahren Mitglied des "Lenzchen-Stammtischs”, wo sich an jedem ersten Mittwoch im Monat der "alte Undine-Adel" im Bootshaus versammelt, körperlich top fit und geistig rege – und so wünschen wir ihn noch viele Jahre unter uns.
Rotraut Schüssler – 50 Jahre Mitgliedschaft
Sie trat am 01.09.1975 mit ihrem Ehemann Jochen und den Söhnen Stefan und Frank in die Undine ein. Sie war, wie auch Ehemann eine begeisterte Wanderruderin und befuhr Jahr für Jahr mit Undine-Freunden Main, Lahn, Mosel, Saar und Elbe. Sie unterstützte tatkräftig ihren Mann, der in den 70er und 80er Jahren im und am Bootshaus Großartiges geleistet hat und sie nahm rege am gesellschaftlichen Leben der Undine teil. Viele Jahre spielte sie Tennis auf unseren beiden Plätzen. Leider hat sie Offenbach vor einigen Jahren Richtung Hamburg verlassen.
Klaus Keller – 50 Jahre Mitgliedschaft
Klaus trat am 07.04.1975 in die Undine ein. Sein Schulfreund Uli Reheis brachte ihn in den Verein. Seinem Ausbilder und Trainer war Dr.Hans Mohr. Er gewann u.a.1976 den damals noch veranstalteten Stadtjugendvierer. Sein "rudersicher Stern” ging aber erst als Master Ruderer auf, als Bugmann des heute schon legendären Undine-Masters-Achters. Dieser Achter lieferte sich mit seinen Gegnern gewaltige Ruderschlachten, u.a. auf dem Ossiacher See im Kampf gegen den Achter des RG Villach. In all diesen Rennen ging Klaus meist als Erster, d.h. als Sieger über die Ziellinien. Klaus brachte einen Großteil seiner Freizeit in die Undine ein. Gefühlte 30 Jahre fuhr er bei unserer Regatta das Ordnerboot und hilft beim Auf-und Abbau. Er ist auch ein vielseitiger und unermüdlicher Handwerker. In der letzten Zeit verbrachte er Stunden, Tage, Wochen und Monate beim Ausbau und der Renovierung der drei Stockwerke des Bootshausturms, wo demnächst das Undine-Archiv einziehen wird. Jahrelang war Klaus als Pressewart, Ausbilder und Hausverwalter im Vorstand tätig.
Christian Selzle – 40 Jahre Mitgliedschaft
Er entstammt den alten Undine-Familien Haindl und Selzle. Seit dem 01.09.1985, also vom Tag seiner Geburt an, ist er Mitglied in der Undine. Es war damals üblich, dass Enkel alter Undine-Familien durch ihre Großeltern, die auch jahrelang den Mitgliedsbeitrag bezahlten, in die Undine aufgenommen wurden. Christian bestritt Rennen im Jungen-Einer, beendete dann seine Ruderer-Karriere.
Matthias Fernengel – 40 Jahre Mitgliedschaft
Matthias Fernengel trat am 01.04.1985 in die Undine ein und wurde von Dr.Hans Mohr ausgebildet und trainiert. Sein erstes Rennen gewann er am 07.09.1986 im Einer auf der Regatta in Limburg. Es folgten noch weitere Siege. Er war kein Filigrantechniker im Rudern, dafür aber ein unverwüstlicher Kämpfer. Wenn er auch in den folgenden Jahren bis heute nur noch selten im Bootshaus erschienen ist, hat er der Undine über 40 Jahre die Treue gehalten, wofür wir ihm sehr dankbar sind.
Unser diesjährige Ehrenabend war ein schönes, stimmungsvolles Fest und vor allem gut besucht. Diese Veranstaltung steht und fällt mit ihren Gästen. Ich danke deshalb herzlich all denen, die unserem Ehrenabend durch ihren Besuch den nötigen Glanz verliehen haben.
Dr. Hans Mohr
Ehrenvorsitzender
Ehrung der Jubilare durch Dr. Hans Mohr:
Karl Bernheim – 75 Jahre Mitglied
Karl Bernheim trat am 17.04.1950 in die Undine ein. Er erlernte das Rudern bei unserem damaligen Rudertrainer Otto von Sack, der ihn dann auch trainierte. Seinen ersten Sieg errang Karl am 20.8.1950 auf der damals von der Undine veranstalteten Ein-Tages-Regatta unter der Bezeichnung "Offenbacher Frauen -und Jugendregatta”. Ihm folgten noch viele weitere Siege. 1954 war Karl Schlagmann eines Leichtgewichts-Senior-Vierers mit Stm., der auf der damals noch veranstalteten Aschaffenburger Regatta zur gleichen Stunde ein Rennen gewann, zu der in Bern die deutsche Fußballnationalmannschaft Weltmeister wurde. Karl fuhr alle seine Rennen im Vierer und Achter als Schlagmann. Das war typisch für ihn. Er war der geborene Ideengeber, Planer, Initiator und Anführer. Alles was er plante und durchführte hatte Hand und Fuß. In späteren Jahren war er begeisterter Wanderruderer. Eine ständige Redensart in der Undine war: "Wenn du mit Karl auf eine mehrtägige Wanderfahrt gehst, kannst Du ruhig deine Zahnbürste vergessen. Du kannst dich darauf verlassen, dass Karl eine Ersatzbürste für dich dabei hat." Karl verbrachte einen Großteil seiner Freizeit bei Arbeiten im Bootshaus und auf Regatta-Plätzen. Von 1969-2003 war er im Vorstand tätig, davon 25 Jahre als 2.Vorsitzender.
Manfred Eck – 75 Jahre Mitgliedschaft
Manfred Eck trat am 01.09.1950 mit seinen Eltern in die Undine ein. Er erlernte das Rudern bei unserem damaligen Jugendtrainer Otto von Sack, in der Folgezeit war Max Hoffmann sein Trainer. Seinen ersten Sieg errang Manfred auf der damals noch veranstalteten Frankfurter Jugendregatta im Mai 1952. Der Höhepunkt dieser Zeit war der Gewinn der deutschen Jugendvizemeisterschaft als Nr. 6 des Undine-Achters am 01./02.08.1953 im Mannheimer Mühlauhafen im Kampf gegen 16 Mitbewerber. In den Folgejahren war er die Nr. 2 des sehr erfolgreichen Bernheim-Vierers. Nach Beendigung seiner aktiven Ruderlaufbahn ging Manfred nahtlos "ins lebende Inventar" der Undine über. Er war u.a. eine Zeit lang Vorsitzender der Tischtennisabteilung, fuhr mit seinen Undine-Freunden Ski und spielte Fußball mit. Dann wurde es einige Zeit ruhig um ihn, aber Ende der 80-er Jahre erschien er wieder regelmäßig. Er entdeckte seine Vorliebe für das Wanderrudern und befuhr mit seinen Undine-Freunden Main, Lahn, Mosel, Saar und Elbe. 2001 und 2003 war er unser 2.Vorsitzender (Sport) und von 2003-2006 unser 1.Vorsitzender. Außerdem ist Manfred seit gefühlt 30 Jahren Mitglied des "Lenzchen-Stammtischs”, wo sich an jedem ersten Mittwoch im Monat der "alte Undine-Adel" im Bootshaus versammelt, körperlich top fit und geistig rege – und so wünschen wir ihn noch viele Jahre unter uns.
Rotraut Schüssler – 50 Jahre Mitgliedschaft
Sie trat am 01.09.1975 mit ihrem Ehemann Jochen und den Söhnen Stefan und Frank in die Undine ein. Sie war, wie auch Ehemann eine begeisterte Wanderruderin und befuhr Jahr für Jahr mit Undine-Freunden Main, Lahn, Mosel, Saar und Elbe. Sie unterstützte tatkräftig ihren Mann, der in den 70er und 80er Jahren im und am Bootshaus Großartiges geleistet hat und sie nahm rege am gesellschaftlichen Leben der Undine teil. Viele Jahre spielte sie Tennis auf unseren beiden Plätzen. Leider hat sie Offenbach vor einigen Jahren Richtung Hamburg verlassen.
Klaus Keller – 50 Jahre Mitgliedschaft
Klaus trat am 07.04.1975 in die Undine ein. Sein Schulfreund Uli Reheis brachte ihn in den Verein. Seinem Ausbilder und Trainer war Dr.Hans Mohr. Er gewann u.a.1976 den damals noch veranstalteten Stadtjugendvierer. Sein "rudersicher Stern” ging aber erst als Master Ruderer auf, als Bugmann des heute schon legendären Undine-Masters-Achters. Dieser Achter lieferte sich mit seinen Gegnern gewaltige Ruderschlachten, u.a. auf dem Ossiacher See im Kampf gegen den Achter des RG Villach. In all diesen Rennen ging Klaus meist als Erster, d.h. als Sieger über die Ziellinien. Klaus brachte einen Großteil seiner Freizeit in die Undine ein. Gefühlte 30 Jahre fuhr er bei unserer Regatta das Ordnerboot und hilft beim Auf-und Abbau. Er ist auch ein vielseitiger und unermüdlicher Handwerker. In der letzten Zeit verbrachte er Stunden, Tage, Wochen und Monate beim Ausbau und der Renovierung der drei Stockwerke des Bootshausturms, wo demnächst das Undine-Archiv einziehen wird. Jahrelang war Klaus als Pressewart, Ausbilder und Hausverwalter im Vorstand tätig.
Christian Selzle – 40 Jahre Mitgliedschaft
Er entstammt den alten Undine-Familien Haindl und Selzle. Seit dem 01.09.1985, also vom Tag seiner Geburt an, ist er Mitglied in der Undine. Es war damals üblich, dass Enkel alter Undine-Familien durch ihre Großeltern, die auch jahrelang den Mitgliedsbeitrag bezahlten, in die Undine aufgenommen wurden. Christian bestritt Rennen im Jungen-Einer, beendete dann seine Ruderer-Karriere.
Matthias Fernengel – 40 Jahre Mitgliedschaft
Matthias Fernengel trat am 01.04.1985 in die Undine ein und wurde von Dr.Hans Mohr ausgebildet und trainiert. Sein erstes Rennen gewann er am 07.09.1986 im Einer auf der Regatta in Limburg. Es folgten noch weitere Siege. Er war kein Filigrantechniker im Rudern, dafür aber ein unverwüstlicher Kämpfer. Wenn er auch in den folgenden Jahren bis heute nur noch selten im Bootshaus erschienen ist, hat er der Undine über 40 Jahre die Treue gehalten, wofür wir ihm sehr dankbar sind.
Unser diesjährige Ehrenabend war ein schönes, stimmungsvolles Fest und vor allem gut besucht. Diese Veranstaltung steht und fällt mit ihren Gästen. Ich danke deshalb herzlich all denen, die unserem Ehrenabend durch ihren Besuch den nötigen Glanz verliehen haben.
Dr. Hans Mohr
Ehrenvorsitzender
15.11.2025
Herbstarbeitsdienst und Baumarbeiten
Am Samstag, 15.11.2025 kamen gut 30 Mitglieder zusammen, um sich beim traditionellen Arbeitsdienst im Herbst einzubringen. Die Liegeplätze unter den Zelten, die Gig-Boote und die Hallen wurden gereinigt, das Dach und die Gebäudefassaden kontrolliert, die Terassenfugen ausgekratzt und neu mit Sand verfüllt. Laub wurde Anhänger weise zusammengerecht und abtransportiert. Maurice Thiem ging wieder mit dem professionellen Laubgebläse dem bunten Herbstteppich des Ufergeländes an den Kragen. Die “Baumgruppe” – um Kurt Teschabai, Klaus Keller, Manfred Heilmann, Peter Gebhard, Matthias Bastian, Maurice mit seinen Kollegen Oliver und Valentin, die in Sachen Baumschnitt vom Fach sind sowie natürlich Jörg Faulstich – hatten sich bereits den gesamten Freitag mit vier großen Pappeln beschäftigt, die auf dem hinteren Gelände stehen und zuletzt drohten, ihre schweren Äste unkontrolliert fallen zu lassen. Kai Harry Schmidt evakuierte die Undine-Bienenvölker in den frühen Morgenstunden, um die Bienen vor den Arbeitern zu schützen und die Arbeiter vor den Bienen. Die Tiere blieben den Tag über in ihren Stöcken eingesperrt, während es draußen Aststücke und Baumstammteile mit teils über 40 cm Querschnitt regnete. “Ganz in Ruhe und kontrolliert haben wir gearbeitet. Es lief alles wie am Schnürchen. Aber jetzt sind wir wirklich geschafft”, so lautete der Tenor am Freitagabend. Allein das massive Gerät, das zum Einsatz gekommen war, sprach Bände: Hebebühne, Motorsägen, Zerhäcksler. In der Dämmerung brachte unser Imker seine Völker zurück an ihren angestammten Platz und öffnete ihre Luken. Beim Ausflug fanden sich die Bienen vor einem drastisch veränderten Panorama wieder. Übrig waren am Samstagmorgen vier wie Finger in den Himmel ragende Pappelstämme und letzte Ast- und Stammteile am Boden, die noch darauf warteten, weggetragen und gestapelt zu werden. So konnten die dringenden Baumarbeiten im hinteren Ufergelände mit dem Herbstarbeitsdienst erfolgreich abgeschlossen werden. Zur Stärkung stellten Robert Reuter, Thomas und Lucas Krämer Bänke und Tisch in langen Reihen in der Bootshalle auf und luden alle Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Mittagessen ein. Die Gaststätte “Manoto” servierte ein vorzügliches Buffet mit frisch zubereiteten Hähnchen, buntem Reis, feinen Cremes und Salaten sowie gegrilltem Gemüse. Für den Nachtisch waren einige Kuchen von Mitgliedern beigetragen worden, sodass keine Wünsche offen blieben und dieser Herbstarbeitsdienst auch kulinarisch in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an alle, die sich so tatkräftig eingebracht haben. Ein ganz besonderer Dank gilt der “Baumgruppe”, die sich der schweren Arbeit angenommen hat und in Eigenleistung das Gelände vor Astbruch gesichert hat. Einige junge Bäume wird die Rudergesellschaft im kommenden Jahr pflanzen, um auch für die zukünftigen Generationen den besonderen Aufenthaltswert am Undine-Ufer zu erhalten.
[IR], Bilder LK, BH
[IR], Bilder LK, BH
02.11.2025
Undine-Herbstwanderung
Am Sonntag 02.11.2025 ging es für die wanderfreudigen Ruderinnen und Ruderer zu Fuß durch's "Tor zum Taunus". Die diesjährige Undine-Herbstwanderung startete am Parkplatz des Schrenzerbades in Butzbach. Für 10:30 Uhr war das Treffen am Schwimmbad Parkplatz angesetzt, sodass die – von Kerstin Hammel gleich mitorganisierte – Fahrgemeinschaft im Undine-Bus bereits um 09:30 Uhr versammelte und gemeinsam auf den Weg machte. Am Treffpunkt wurden die insgesamt 22 Mitglieder von gutem Wetter und buntem Herbstwald empfangen. Von dort aus ging es in einer S-förmigen Genussroute zum Butzbacher Forsthaus, wo Sonia Burriel Morillas einen Tisch reserviert hatte. Um 12:30 Uhr kehrte die Gruppe dort nach schönen Blicken und Gesprächen ein. Nach dem Essen ging es dann auf einem kürzeren Weg zurück zum Ausgangspunkt. Zufrieden über die zurückgelegten 9,3 km und erfüllt von dem schönen Erlebnis verabschiedete sich die Gruppe. Bis zum nächsten Mal!
[IR], Bilder KH
[IR], Bilder KH
19.10.2025
Traditionelles Abrudern mit vier Vierern und einem Achter
Am Sonntag 19.10.2025 trafen sich um 10 Uhr an die dreißig ruderfreudige und zahlreiche anfeuerungslustige Mitglieder zum traditionellen Abrudern im Herbst. Ein Doppelvierer ohne, zwei Doppelvierer mit Steuermann und ein Riemenvierer mit Steuermann sowie der prominente Undine-Achter legten an diesem Morgen ab, um sich um 11 Uhr auf Höhe des ORV für die gemeinsame Brückendurchfahrt aufzureihen. Ben Hinz navigierte zusammen mit Beifahrer Leander vom Motorboot aus die Formation. Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment, wenn nebeneinander so viele Ruderboote die Carl-Ulrich-Brücke durchfahren und die gesamte Breite des Mains einnehmen. Ein faszinierender Anblick, wenn man selbst im Boot sitzt und mal rechts und links auf die Mannschaften schauen kann, die sich in einer synchronen Bewegungen befinden. Auf Höhe des Undine-Stegs wurden die Boote dann noch einmal angehalten, um zusammen mit den am Ufer wartenden Mitgliedern ein dreifaches Hipp-Hipp "Hurra!" anzustimmen: Auf die gelungene Rudersaison 2025 und den Zusammenhalt in der Undine! Dann wurde von Ben Hinz das Signal gegeben und die Mannschaften legten einen fulminanten Start hin, um sich ein kurzes Rennen über einen halben Kilometer zu liefern. Die Boote liefen dann noch Richtung Schleuse aus und kehrten schließlich zum Undine-Ufer zurück. Nach dem Anlegen gab es die Gelegenheit zur Nachbesprechung und zum Austausch. Dieses Jahr fehlten Kaffee und Kuchen, um noch länger zu verweilen; das wird beim nächsten Mal wieder organisiert – versprochen! [IR], Bilder MH, BH,
05.10.2025
Rudern gegen Krebs – Silber bei der Offenbacher Benefizregatta
Mitte Juli war es soweit: Das Undine-Team stand fest für die Benefizregatta "Rudern gegen Krebs", veranstaltet von der Stiftung „Leben mit Krebs“ und dem Sana Klinikum Offenbach, ausgetragen vom Wassersportverein 1926 e.V. Offenbach a. M. Bürgel. Wie jedes Jahr ging die Belegschaft des Klinikums an den Start, zusammen mit RudersportlerInnen, aber auch mit Ruderneulingen regional ansässiger Unternehmen. Eine ganz einzigartige Aufstellung also! In der Undine wurde zur Vorbereitung jeden Donnerstag fleißig trainiert mit Steuermann Peter Engel: Starts, Wende über Backbord, Wende über Steuerbord, Streichen. Denn das Team hatte ein Ziel: das schnellste im Wettkampf zu sein!
Sonntag um 10:05 Uhr ging es los: Das erste Rennen der Vorrunde für das Team der Undine. Unter dem Namen „Schlagseite Deluxe“ und mit der Startnummer 48 traten Anja Berger, Sonia Burriel Morillas, Matthias Bastian und Daniel Schwieder mit Steuermann Peter Engel den Wettkampf an. Die Wetterbedingungen waren typisch herbstlich: bewölkt, regnerisch und kühl. Aber davon hat sich unser Team nicht bremsen lassen. Im Vorrundenrennen erzielte das Boot Platz 2 und zog somit ins Viertelfinale der Könner ein. Hoch motiviert ruderte "Schlagseite Deluxe" bei anfänglichem Sonnenschein im Viertelfinale allen anderen davon, belegte den ersten Platz und zog direkt ins Halbfinale ein, wo sie schließlich als zweitplatzierte im Finale der Könner an den Start gingen. Um 15:30 Uhr schallte der Startschuss zum Finale. Am Ufer hatte sich mittlerweile eine große Undine-Fangruppe eingefunden, die das Team lautstark anfeuerte. In einem packenden Endspurt gab "Schlagseite Deluxe" Vollgas, überholte im letzten Moment die "Rowing Vikings" und erreichte die Silbermedaille der Könner bei der Regatta – Platz 2 von 54! Stolz, aber auch ein wenig erschöpft, nahm das Team die Medaillen bei der Siegerehrung entgegen. Ein großer Dank geht an den WSV Bürgel, die das Rennen organisiert und ausgerichtet haben. Die reichlichen Essens- und Getränkestände stärkten nicht nur die zahlreichen Ruderteams, sondern erfreuten auch die vielen Besucher:innen. Herzlichen Dank an alle, die uns so herrlich angefeuert haben – sogar mit selbst gestalteten Pompons in Undine-Farben!
Bis nächstes Jahr! [DS, IR], Bilder KH
Sonntag um 10:05 Uhr ging es los: Das erste Rennen der Vorrunde für das Team der Undine. Unter dem Namen „Schlagseite Deluxe“ und mit der Startnummer 48 traten Anja Berger, Sonia Burriel Morillas, Matthias Bastian und Daniel Schwieder mit Steuermann Peter Engel den Wettkampf an. Die Wetterbedingungen waren typisch herbstlich: bewölkt, regnerisch und kühl. Aber davon hat sich unser Team nicht bremsen lassen. Im Vorrundenrennen erzielte das Boot Platz 2 und zog somit ins Viertelfinale der Könner ein. Hoch motiviert ruderte "Schlagseite Deluxe" bei anfänglichem Sonnenschein im Viertelfinale allen anderen davon, belegte den ersten Platz und zog direkt ins Halbfinale ein, wo sie schließlich als zweitplatzierte im Finale der Könner an den Start gingen. Um 15:30 Uhr schallte der Startschuss zum Finale. Am Ufer hatte sich mittlerweile eine große Undine-Fangruppe eingefunden, die das Team lautstark anfeuerte. In einem packenden Endspurt gab "Schlagseite Deluxe" Vollgas, überholte im letzten Moment die "Rowing Vikings" und erreichte die Silbermedaille der Könner bei der Regatta – Platz 2 von 54! Stolz, aber auch ein wenig erschöpft, nahm das Team die Medaillen bei der Siegerehrung entgegen. Ein großer Dank geht an den WSV Bürgel, die das Rennen organisiert und ausgerichtet haben. Die reichlichen Essens- und Getränkestände stärkten nicht nur die zahlreichen Ruderteams, sondern erfreuten auch die vielen Besucher:innen. Herzlichen Dank an alle, die uns so herrlich angefeuert haben – sogar mit selbst gestalteten Pompons in Undine-Farben!
Bis nächstes Jahr! [DS, IR], Bilder KH
27.09.-28.09.2025
51. Hessische Landesmeisterschaften in Eschwege
Am Wochenende 27.09.-28.09.2025 fanden in Eschwege die 51. Hessischen Landesmeisterschaften verbunden mit den Jahrgangsmeisterschaften U 17 für 15/16-jährige Juniorinnen und Junioren und dem Landesentscheid Jungen und Mädchen statt. Für die ORG Undine reiste mit Trainer Ben die sprintstarke Kombi aus Nikita und Philipp an. Die Mannschaft erlebte eine schöne Regatta und konnte sich in ihrer Altersklasse vergleichen. Am Samstag traten Nikita und Philipp ausschließlich im Doppelzweier über 1000m an, um sich nach Krankheit und Verletzung zu schonen und weil sie eine besondere Vorliebe für Sprints haben. Im Finale belegten sie Platz 6, was angesichts ihrer starken Konkurrenten eine erwartbare und gute Leistung war.
Am Sonntag fanden die Sprints über 350m mit eineinhalb stündiger Verspätung statt, weil der typische Eschwege-Nebel einen pünktlichen Start unmöglich machte. Dann folgten für die Mannschaft eineinhalb Stunden voller Wechsel vom Einer in den Zweier, wieder in den Einer. Nikita ergatterte einen souveränen Sieg im Vorlauf. Im Finale belegte er Platz 3 und bekam damit die Bronzemedaille bei der Siegerehrung überreicht. Im Doppelzweier hatten Nikita und Philipp bei der Verlosung für den Vorlauf etwas Pech, denn sie mussten direkt gegen die stärksten Gegner antreten und ausscheiden. Auch hier wäre maximal ein 5. Platz möglich gewesen, schätzen Mannschaft und Trainer. Die Hessischen Landesmeisterschaften boten für das Team die Chance, weitere Erfahrungen zu sammeln, ihre Konkurrenz besser kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Untergebracht in einer Ferienwohnung mit Selbstverpflegung war das Wochenende auch abseits des Wassers ein tolles Ereignis! [BH, IR], Bilder BH
Am Sonntag fanden die Sprints über 350m mit eineinhalb stündiger Verspätung statt, weil der typische Eschwege-Nebel einen pünktlichen Start unmöglich machte. Dann folgten für die Mannschaft eineinhalb Stunden voller Wechsel vom Einer in den Zweier, wieder in den Einer. Nikita ergatterte einen souveränen Sieg im Vorlauf. Im Finale belegte er Platz 3 und bekam damit die Bronzemedaille bei der Siegerehrung überreicht. Im Doppelzweier hatten Nikita und Philipp bei der Verlosung für den Vorlauf etwas Pech, denn sie mussten direkt gegen die stärksten Gegner antreten und ausscheiden. Auch hier wäre maximal ein 5. Platz möglich gewesen, schätzen Mannschaft und Trainer. Die Hessischen Landesmeisterschaften boten für das Team die Chance, weitere Erfahrungen zu sammeln, ihre Konkurrenz besser kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Untergebracht in einer Ferienwohnung mit Selbstverpflegung war das Wochenende auch abseits des Wassers ein tolles Ereignis! [BH, IR], Bilder BH
21.09.2025
Erste Regatta Erfahrungen in Wiesbaden-Schierstein und Großauheim
Die Ruderregatten in Wiesbaden und Großauheim markierten für unsere zahlreichen Neulinge der Undine-Ruderjugend den spannenden Einstieg in den Regattasport. Bei diesen beiden traditionsreichen Regatten im Rhein-Main-Gebiet – die für viele die ersten Wettkämpfe der Saison sind – sollten vor allem Erfahrungen gesammelt und aufgefrischt werden. Auch der Teamgeist und das Zusammenwachsen der Mannschaft standen dabei für Trainer Ben im Fokus.
Am Wochenende 13.09.-14.09.2025 fand bei herrlichem Spätsommerwetter die 69. Schiersteiner Ruderregatta statt. Unsere Neulinge Miguel, Panagiotis und die Zwillingsbrüder Evan und Soti ruderten gemeinsam mit den bereits erfahrenen Athleten Nikita und Philipp, u.a. im Doppelvierer mit Steuermann (4x+). Das Boot konnten wir freundlicherweise vom gastgebenden Verein ausleihen. Ein echtes Highlight: Nikita gewann, obwohl er etwas kränkelte, ein totes Rennen. Es handelt sich dabei um einen Lauf mit exakt übereinstimmender Zeit mit dem gegnerischen Boot – ein seltenes Ergebnis! Philipp musste verletzungsbedingt leider kürzer treten und hat sich auf die Unterstützung der Neulinge konzentriert. Leider mussten sowohl Nikita als auch Philipp mehrere vielversprechende Rennen abmelden. Die Regatta bot jedoch gerade für die Neulinge der Ruderjugend ideale Bedingungen. Denn diese konnten in Schierstein unter Anleitung der Fortgeschrittenen ihre ersten Erfahrungen im Wettkampfrudern sammeln.
Das Wochenende 20.09.-21.09.2025 bot mit der 53. Großauheimer Kurzstrecken-Regatta die perfekte Gelegenheit, um die Erfahrungen aus Schierstein zu vertiefen. Unsere Neulinge gingen in Rennen der Leistungsklasse 3 (LK3) an den Start und schlugen sich wacker – wenn auch die erste Medaille mit nur 0,3 Sekunden Abstand zum Gegner knapp verpasst wurde. Rebecca und Philipp gingen jeweils im Einer (1x) und im Mix-Doppelzweier (Mix-2x) aufs Wasser. Rebecca konnte bei dieser Gelegenheit ins Mannschaftsrudern hinein schnuppern. Auch hier ist der knappe Zieleinlauf leider zu Gunsten der Gegner ausgegangen. Unsere Masters Linda und Kai-Harry haben sich erfolgreich im Doppelzweier durchgesetzt und sich im 4x als Renngemeinschaft mit Germania ihren Gegnern gestellt (diesmal ohne Medaillen). Der Samstag war von Sonnenschein geprägt, der Sonntag von Regen. Die Stimmung war hervorragend. Zahlreiche Vereinsmitglieder kamen vorbei, um die jungen Sportlerinnen und Sportler anzufeuern und bei so manchem Handgriff behilflich zu sein. Ein besonderer Dank gilt Michael, dem Vater von Miguel, der uns bei beiden Regatten mit großem Engagement unterstützt hat – sowohl bei der Logistik als auch als helfende Hand vor Ort.
“Die Regatten in Schierstein und Großauheim waren besonders schön, weil wir als größere Gruppe vor Ort waren und uns gegenseitig gestärkt haben!” Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen – und auf die ersten Medaillen für unsere neuen Mannschaftsmitglieder!
[BH], Bilder BH
Am Wochenende 13.09.-14.09.2025 fand bei herrlichem Spätsommerwetter die 69. Schiersteiner Ruderregatta statt. Unsere Neulinge Miguel, Panagiotis und die Zwillingsbrüder Evan und Soti ruderten gemeinsam mit den bereits erfahrenen Athleten Nikita und Philipp, u.a. im Doppelvierer mit Steuermann (4x+). Das Boot konnten wir freundlicherweise vom gastgebenden Verein ausleihen. Ein echtes Highlight: Nikita gewann, obwohl er etwas kränkelte, ein totes Rennen. Es handelt sich dabei um einen Lauf mit exakt übereinstimmender Zeit mit dem gegnerischen Boot – ein seltenes Ergebnis! Philipp musste verletzungsbedingt leider kürzer treten und hat sich auf die Unterstützung der Neulinge konzentriert. Leider mussten sowohl Nikita als auch Philipp mehrere vielversprechende Rennen abmelden. Die Regatta bot jedoch gerade für die Neulinge der Ruderjugend ideale Bedingungen. Denn diese konnten in Schierstein unter Anleitung der Fortgeschrittenen ihre ersten Erfahrungen im Wettkampfrudern sammeln.
Das Wochenende 20.09.-21.09.2025 bot mit der 53. Großauheimer Kurzstrecken-Regatta die perfekte Gelegenheit, um die Erfahrungen aus Schierstein zu vertiefen. Unsere Neulinge gingen in Rennen der Leistungsklasse 3 (LK3) an den Start und schlugen sich wacker – wenn auch die erste Medaille mit nur 0,3 Sekunden Abstand zum Gegner knapp verpasst wurde. Rebecca und Philipp gingen jeweils im Einer (1x) und im Mix-Doppelzweier (Mix-2x) aufs Wasser. Rebecca konnte bei dieser Gelegenheit ins Mannschaftsrudern hinein schnuppern. Auch hier ist der knappe Zieleinlauf leider zu Gunsten der Gegner ausgegangen. Unsere Masters Linda und Kai-Harry haben sich erfolgreich im Doppelzweier durchgesetzt und sich im 4x als Renngemeinschaft mit Germania ihren Gegnern gestellt (diesmal ohne Medaillen). Der Samstag war von Sonnenschein geprägt, der Sonntag von Regen. Die Stimmung war hervorragend. Zahlreiche Vereinsmitglieder kamen vorbei, um die jungen Sportlerinnen und Sportler anzufeuern und bei so manchem Handgriff behilflich zu sein. Ein besonderer Dank gilt Michael, dem Vater von Miguel, der uns bei beiden Regatten mit großem Engagement unterstützt hat – sowohl bei der Logistik als auch als helfende Hand vor Ort.
“Die Regatten in Schierstein und Großauheim waren besonders schön, weil wir als größere Gruppe vor Ort waren und uns gegenseitig gestärkt haben!” Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen – und auf die ersten Medaillen für unsere neuen Mannschaftsmitglieder!
[BH], Bilder BH
18.09.2025
Nachruf Helmut Weiss
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Am 18.o9.2025 verstarb unser langjähriges Mitglied Helmut "Hellu" Weiss in seinem 89-sten Lebensjahr. Er trat 1952 in die Undine ein und erlernte das Rudern bei Albert Pfeifer, der ihn auch während seiner Zeit als sehr erfolgreicher Rennruderer im Vierer und Achter trainierte und betreute. Nach seiner rennsportlichen Tätigkeit ist "Hellu" ausgetreten, fand aber 2001 zurück zur Undine und war regelmäßiger bis 2013 Teilnehmer bei den jährlichen Wanderfahrten. 2004 startete er sogar noch einmal in einem Undine-Boot bei der Langstrecke des ORV über 10 km zur Leistungsprüfung in seiner Altersklasse. Die Undine wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. [HM]
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07.09.2025
Oktoberfest in der Undine
Am Sonntag 07.09.2025 wurde am Undine-Ufer schon mal der Herbst begrüßt! In karierten Blusen und Hemden, mit Hüten, mit Weißwurst, Brezen und Bier. Von der Idee bis zur Umsetzung ging das Undine-Oktoberfest Thomas Krämer leicht von der Hand, der als Regattaleiter schon ganz andere Veranstaltungen über die Bühne gebracht hat. "Ich wollte einfach, dass wir im Verein nochmal im lockeren Rahmen am Sommerende zusammenkommen. Und da lag die Idee mit dem Oktoberfest auf der Hand! Die Atmosphäre war sehr schön und ich denke, es hat allen gut gefallen. Auf- und Abbau waren dank der helfenden Hände auch kein Problem. Gerne wieder!" [IR], Bilder TK
05.09.2025
NEUERÖFFNUNG der Gaststätte "manoto"
30.08.2025
Jochen Weber mit “Paru” beim Tag der Inklusion der BG Unfallklinik Frankfurt
Im Rahmen des Aktionstags „Inklusion erleben – Sport- und Informationstag“ am 30. August 2025 präsentierte Jochen Weber das inklusive Ruderprojekt „Paru – Frankfurter Schulen schlagen Wellen“ in der BG Unfallklinik Frankfurt am Main. Das Projekt wurde 2019 als Pilotinitiative in der Bildungsregion Frankfurt West ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung den Zugang zum Rudersport zu ermöglichen – direkt an ihren Schulen und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen. So findet etwa regelmäßig zu Gast in der ORG Undine das Paru-Einer-Training statt. Projektkoordinator Jochen Weber, ehemaliger Para-Bundestrainer, informierte beim Aktionstag über die vielfältigen Möglichkeiten, Rudern als inklusive Sportart zu erleben. Sowohl Kinder als auch Erwachsene mit unterschiedlichsten Einschränkungen nutzten die Gelegenheit, um den Rudersport kennenzulernen – nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. So konnten am Informationsstand die Ruderbewegungen am Ergometer direkt ausprobiert werden. Die Resonanz war durchweg positiv und unterstrich die Bedeutung niedrigschwelliger Angebote für die Inklusion im Sport. Jochen Weber sieht das als Ansporn: „Ich habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut, Paru auf dem Tag der Inklusion präsentieren zu dürfen. Dieses Engagement für mehr Teilhabe im Sport möchte ich auch in den kommenden Jahren mit voller Kraft weiterverfolgen. Dabei Ressourcen der umliegenden Vereine nutzen zu können, wie das Ruderbecken der FRG Germania zum Beispiel, ist eine große Unterstützung in der Umsetzung unserer Ideen.“ Die Veranstaltung der BG Unfallklinik Frankfurt am Main bot reichlich Gelegenheiten zu Begegnung, Austausch und aktiver Teilnahme – ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion! [JW, IR], Bilder JW
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.bg-kliniken.de/unfallklinik-frankfurt/ueber-uns/bg-unfallklinik-frankfurt-am-main/aktuelles/detail/inklusion-erleben-sport-und-informationstag-am-30-august-2025-1/
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.bg-kliniken.de/unfallklinik-frankfurt/ueber-uns/bg-unfallklinik-frankfurt-am-main/aktuelles/detail/inklusion-erleben-sport-und-informationstag-am-30-august-2025-1/
29.08.2025
Feierliche Verabschiedung der Gaststätte "Santa Lucia alla Torre"
"É stato bello – schön war's …" schreibt Familie Angrisano ihren Gästen zum Abschied: "Es war uns ein Vergnügen, euch in unserem 'zweiten Wohnzimmer' begrüßen zu dürfen" – Und das konnten die zahlreichen Fans der authentischen italienischen Küche Jahr für Jahr spüren und schmecken. So war "Santa Lucia alla Torre" über Offenbachs Grenzen und selbst Frankfurts Grenzen hinaus ein Begriff; längst kein Geheimtipp, sondern eine echte Empfehlung. Carmine, Anette, Silvana und Vincenzo sowie ihr ganzes Team sorgten allzeit für beste Stimmung und zauberten abwechslungsreiche frische Gerichte à la Tageskarte. In unserem Gedächtnis bleiben unvergessliche Abende, die bereits am Nachmittag auf der Terrasse unterm Turm begannen sowie rauschende Feiern im Festsaal. Und wer aus unserem Verein hatte nicht eine absolute Lieblingspizza und ein persönliches Nach-dem-Rudern-Gedeck? So flossen am Freitag 29.08.2025 auch Tränen als Ehepaar Angrisano seinen wohlverdienten Ruhestand feierte. Nicole und Dirk berichten: "Es war ein sehr schöner lauer Sommerabend mit leckeren italienischen Speisen, Livemusik, Karaoke und Tanz. Die gesamte Gaststätte, der Saal, die Terrasse und der Biergarten waren bis auf den letzten Platz belegt und die Wirtsleute hatten wie immer alles gut im Griff. Die Stimmung war sehr gut, es wurde viel gesungen, gelacht und über den Abschied geweint. Auch ein kleiner Regenschauer konnte der tollen Stimmung nichts anhaben. Anette und Carmine wurden von allen herzlich verabschiedet und haben mit einer kleinen Vorstellung der neuen Pächterfamilie das Restaurant guten Muts weitergegeben". Wir wünschen euch einen schönen Ruhestand, voll Gesundheit und reichlich Zeit mit eurer Familie und euren Freunden. Und besonders freuen wir uns, euch in der Undine weiterhin um uns zu haben. [IR], Bilder KH, TK
14.07.2025
Philipps Rückblick auf die Sommer-Regatten 2025
Mit dem 24. und 25. Mai 2025 begann unser Regatta-Sommer bei der 89. Kasseler Ruderregatta und dem Sprintcup. Untergebracht in einer schönen Ferienwohnung im Souterrain mit vielen Betten und guter Ausstattung haben wir als Gruppe eine sehr schöne Zeit verbracht und hatten auch neben den Wettkämpfen viel Spaß. Unsere Tage starteten mit dem Warmlaufen zur Regatta über einen Kilometer, wobei Trainer Ben (Benjamin Hinz) uns auf dem Fahrrad begleitete und anfeuerte; gerne wieder! Unser Zweier mit Nikita und mir hat dann alle Sprintrennen gewonnen, als einziger 2x unter 1 Minute auf 350m. Ich bin auch stolz darauf, wie viele Rennen wir an diesem Wochenende gefahren sind. Als besondere Glanzleistung ist mir in Erinnerung, dass wir ein Rennen gewonnen haben, in dem Nikita vom Rollsitz gefallen war.
Die 113. Gießener Pfingst-Regatta vom 7. bis 9. Juni 2025 auf der Lahn begann für uns mit Ansagen und Aufrufen wegen Falschparken. Harry (Sebastian Haux) unterstützte zum Glück beim Umparken, denn es war alles sehr eng und wir mussten vom Dach abladen. Dann ging es in den Rennen auch eng her und wir haben nur knapp im Zweier den Sieg errungen. Nikita holte noch eine Goldmedaille im Einer. Als Highlight haben wir Olympionike Mark Weber auf dem Wasser gesehen. Um einmal eine ganz andere Perspektive auf den Fluss zu gewinnen, besuchten wir das “Lahnfenster”, das der Beobachtung von Fischen dienen soll. Leider keine ‘high resolution’, einfach ein bisschen zu algig. Wir haben dann Eis gegessen. An diesem Wochenende hat Ben mit uns auch ein Dehnungs-Programm geübt und gefilmt, das “Tobi-Mobility” heißt und speziell für die Vorbereitung auf Rennen gedacht ist.
"Jugend trainiert für Olympia" wurde dieses Jahr am 13. und 14. Juni für alle Hessen in Kassel ausgetragen. Unsere An- und Abreise erfolgte mit dem Zug, zusammen mit vier weiteren Schülern von der Leibnizschule Offenbach und unserem Lehrer Herr Meyer; Ben ist den Hänger gefahren. Am ersten Tag konnten wir überraschend unser einziges Rennen nicht rudern, wegen kurzfristiger Abmeldungen der Vorläufe. Es war es sehr warm, weshalb wir uns mit kurzen Trainingseinheiten begnügten. Im Edeka lud uns Trainer Ben alle auf Eis ein; und es soll – laut unserer Steuerfrau – der schönste Edeka in Deutschland gewesen sein. Wir badeten an der Regattastrecke. Zusammen mit Schüler*innen der Frankfurter Schillerschule übernachteten wir in einer Turnhalle, was witzig war. Am Sonntag gab es für unsere Mannschaft eine extra Trainingseinheit, wegen zu langsamer Schlagzahl. Schlussendlich konnten wir den 4. Platz erreichen.
Zur 101. Offenbacher Ruder-Regatta in Bürgel konnten wir ganz entspannt vor dem ersten Rennen am Undine-Ufer ablegen und hoch rudern. Es war heiß und damit die passende Gelegenheit, unsere neuen Kühlwesten zu testen; sehr angenehm! So gut ausgestattet gewannen wir alle Samstag-Rennen. Ich konnte mich gegen Ältere durchsetzen und gegen ehemalige Trainingskameraden, was natürlich eine besondere Freude war; schon allein aufgrund des Wiedersehens auf dem Wasser. Leonhard hat am Samstag sein Rennen im Einer und im Zweier zusammen mit Nils gewonnen. Der Sonntag war dann deutlich kühler und windiger, sogar mit Regen. Ich habe mein Rennen wegen einem Krampf verloren und musste erstmal die Beine ins Wasser strecken nachdem ich über die Ziellinie gerudert bin.
Leonhard und Nils gewannen den Pokal der Stadt Offenbach, der ihnen durch Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke feierlich überreicht wurde. Es war eine erlebnisreiche und schöne Regatta-Saison bislang und wir haben einige Erfolge gefeiert. Jetzt freuen wir uns alle auf die Sommerferien.
Zitat der Saison
...aus dem Interview, das direkt nach einem Rennen in Bürgel mit Nikita und Philipp im Zweier geführt wurde:
"Wie bist du auf diese absurde Idee gekommen, drei Rennen hintereinander innerhalb von einer Stunde zu rudern?"
Nikita: "Macht Spaß."
"Kann man auf dem Weg hoch wieder trocknen?"
Nikita: "So halb."
[IR], Bilder BH
Die 113. Gießener Pfingst-Regatta vom 7. bis 9. Juni 2025 auf der Lahn begann für uns mit Ansagen und Aufrufen wegen Falschparken. Harry (Sebastian Haux) unterstützte zum Glück beim Umparken, denn es war alles sehr eng und wir mussten vom Dach abladen. Dann ging es in den Rennen auch eng her und wir haben nur knapp im Zweier den Sieg errungen. Nikita holte noch eine Goldmedaille im Einer. Als Highlight haben wir Olympionike Mark Weber auf dem Wasser gesehen. Um einmal eine ganz andere Perspektive auf den Fluss zu gewinnen, besuchten wir das “Lahnfenster”, das der Beobachtung von Fischen dienen soll. Leider keine ‘high resolution’, einfach ein bisschen zu algig. Wir haben dann Eis gegessen. An diesem Wochenende hat Ben mit uns auch ein Dehnungs-Programm geübt und gefilmt, das “Tobi-Mobility” heißt und speziell für die Vorbereitung auf Rennen gedacht ist.
"Jugend trainiert für Olympia" wurde dieses Jahr am 13. und 14. Juni für alle Hessen in Kassel ausgetragen. Unsere An- und Abreise erfolgte mit dem Zug, zusammen mit vier weiteren Schülern von der Leibnizschule Offenbach und unserem Lehrer Herr Meyer; Ben ist den Hänger gefahren. Am ersten Tag konnten wir überraschend unser einziges Rennen nicht rudern, wegen kurzfristiger Abmeldungen der Vorläufe. Es war es sehr warm, weshalb wir uns mit kurzen Trainingseinheiten begnügten. Im Edeka lud uns Trainer Ben alle auf Eis ein; und es soll – laut unserer Steuerfrau – der schönste Edeka in Deutschland gewesen sein. Wir badeten an der Regattastrecke. Zusammen mit Schüler*innen der Frankfurter Schillerschule übernachteten wir in einer Turnhalle, was witzig war. Am Sonntag gab es für unsere Mannschaft eine extra Trainingseinheit, wegen zu langsamer Schlagzahl. Schlussendlich konnten wir den 4. Platz erreichen.
Zur 101. Offenbacher Ruder-Regatta in Bürgel konnten wir ganz entspannt vor dem ersten Rennen am Undine-Ufer ablegen und hoch rudern. Es war heiß und damit die passende Gelegenheit, unsere neuen Kühlwesten zu testen; sehr angenehm! So gut ausgestattet gewannen wir alle Samstag-Rennen. Ich konnte mich gegen Ältere durchsetzen und gegen ehemalige Trainingskameraden, was natürlich eine besondere Freude war; schon allein aufgrund des Wiedersehens auf dem Wasser. Leonhard hat am Samstag sein Rennen im Einer und im Zweier zusammen mit Nils gewonnen. Der Sonntag war dann deutlich kühler und windiger, sogar mit Regen. Ich habe mein Rennen wegen einem Krampf verloren und musste erstmal die Beine ins Wasser strecken nachdem ich über die Ziellinie gerudert bin.
Leonhard und Nils gewannen den Pokal der Stadt Offenbach, der ihnen durch Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke feierlich überreicht wurde. Es war eine erlebnisreiche und schöne Regatta-Saison bislang und wir haben einige Erfolge gefeiert. Jetzt freuen wir uns alle auf die Sommerferien.
Zitat der Saison
...aus dem Interview, das direkt nach einem Rennen in Bürgel mit Nikita und Philipp im Zweier geführt wurde:
"Wie bist du auf diese absurde Idee gekommen, drei Rennen hintereinander innerhalb von einer Stunde zu rudern?"
Nikita: "Macht Spaß."
"Kann man auf dem Weg hoch wieder trocknen?"
Nikita: "So halb."
[IR], Bilder BH
10.07.2025
Suzanne Loewes Kindheitserinnerungen an “Löwelies”
“Liebe Isabell und lieber Eberhard, ich habe den Bericht über das "Holzboot" gelesen und mich über ein Wiedersehen nach Jahren gefreut. Zu seiner Geschichte habe ich einige Ergänzungen beizutragen. Das Boot hat meinem Vater gehört – Jürgen Loewe – der von ganzem Herzen Renn- und vor allem Riemenruderer war. Und so die Geschichte aus meiner Erinnerung: Das Holzboot lag jahrelang bei uns auf dem Grundstück am Bieberer Berg, bis es mein Vater dem handwerklich sehr geschickten ehemaligen Mitglied Eckart Lieser geschenkt hat, kurz bevor dieser ins Rheinland gezogen ist (Genauer nach Bonn, wo er Mitglied beim WSV Godesberg ist). Es war nie ein Undine-Boot und hat wohl auch nur eher kurze Zeit im Bootshauskeller gelegen. Eckart Lieser hat das Boot dann in der neuen Heimat restauriert und auf den Namen "Löwelies" getauft, in Erinnerung an die Familien Loewe und Lieser und Offenbach. Der Name der Gaststätte hat ihn inspiriert.
Das Boot wurde um 1900 gebaut und hieß ursprünglich "Groterjan". Es gehörte dem Vorstand der gleichnamigen Berliner Brauerei und war dafür gedacht, dass die Vorstandsvorsitzenden ihre Damen über den Wannsee rudern konnten. Meinem Vater wurde das Boot Ende der 1970er Jahre überlassen, als es bei der Auflösung eines alten Brauereigebäudes entdeckt wurde. Es fiel uns schwer, uns von unserem "eigenen Ruderboot" zu trennen, aber es war schließlich klar, dass mein Vater das Boot nicht instand setzen und halten konnte. Es ist auch kein Boot, das sich zum sportlichen Rudern eignet, denn auf schnelle Fahrt kommt man damit allenfalls unter Segel. Eine echte “Kindheit MIT Loewelies" hatte ich nicht – das Boot lag halt unter einer Dachpappe bei uns im Garten und meine Schwester und ich haben davon geträumt, wie toll es wäre, mit einem eigenen Boot auf dem Main unterwegs zu sein. Die Ersatz-Skulls befinden sich übrigens heute noch im Keller meines Elternhauses und ich habe schon lange eine Verwendung dafür im Sinn… Als Erinnerung an die rudersportliche Vergangenheit unserer Eltern und an das Boot möchten meine Schwester und ich den noch vorhandenen Skulls auf unseren Terrassen einen Ehrenplatz einrichten.” [Suzanne Knack geb. Loewe, IR]
Das Boot wurde um 1900 gebaut und hieß ursprünglich "Groterjan". Es gehörte dem Vorstand der gleichnamigen Berliner Brauerei und war dafür gedacht, dass die Vorstandsvorsitzenden ihre Damen über den Wannsee rudern konnten. Meinem Vater wurde das Boot Ende der 1970er Jahre überlassen, als es bei der Auflösung eines alten Brauereigebäudes entdeckt wurde. Es fiel uns schwer, uns von unserem "eigenen Ruderboot" zu trennen, aber es war schließlich klar, dass mein Vater das Boot nicht instand setzen und halten konnte. Es ist auch kein Boot, das sich zum sportlichen Rudern eignet, denn auf schnelle Fahrt kommt man damit allenfalls unter Segel. Eine echte “Kindheit MIT Loewelies" hatte ich nicht – das Boot lag halt unter einer Dachpappe bei uns im Garten und meine Schwester und ich haben davon geträumt, wie toll es wäre, mit einem eigenen Boot auf dem Main unterwegs zu sein. Die Ersatz-Skulls befinden sich übrigens heute noch im Keller meines Elternhauses und ich habe schon lange eine Verwendung dafür im Sinn… Als Erinnerung an die rudersportliche Vergangenheit unserer Eltern und an das Boot möchten meine Schwester und ich den noch vorhandenen Skulls auf unseren Terrassen einen Ehrenplatz einrichten.” [Suzanne Knack geb. Loewe, IR]
09.07.2025
Eberhard Wühle auf “Löweliesfahrt”
"Ich bin neulich zufällig in einem Boot "Löwelies" (Einer mit Steuermann und Segelmast!) von Cochem nach Köln gefahren. Auf meine Frage, wie der jetzige Besitzer auf diesen Namen gekommen sei und ob er etwas mit der früheren Bürgeler Apfelwein-Wirtschaft zu tun habe, klärte sich die Story auf. Es ist ein Boot von Eckard Lieser, der es von Jürgen Loewe bekommen hat. Lange Zeit hatte es im Keller des Undine-Bootshauses gelegen und ist heute in den Händen eines wahren Experten für klassische Holzboote. ‘Holzwurm’ Ralf Peter Stumme hat über viele Jahre eine Sammlung von ca. 130 alten Holzbooten zusammengetragen und ist Vorsitzender des Classic Boat Clubs in Mülheim an der Ruhr. Die “Löwelies” sind wir mit alten Holzskulls gefahren, mit ganz schmalen Blättern und furchtbar schwer – man hat sich nach 2 km daran gewöhnt. Das Boot hat sogar einen Segelmast, den wir auf der Tour von Cochem nach Köln über gut 10 km genutzt haben.
Mit der Bürgeler “Löwelies” verbinde ich manch schöne Erinnerung, sei es beim Mittags-Arbeits-Umtrunk der Schiedsrichter bei den Bürgeler Regatten, oder schon lange vorher mit einer fröhlichen Undine-Mannschaft. An manches kann ich mich allerdings nicht mehr so genau erinnern…" [EW, IR], Bilder EW
Mit der Bürgeler “Löwelies” verbinde ich manch schöne Erinnerung, sei es beim Mittags-Arbeits-Umtrunk der Schiedsrichter bei den Bürgeler Regatten, oder schon lange vorher mit einer fröhlichen Undine-Mannschaft. An manches kann ich mich allerdings nicht mehr so genau erinnern…" [EW, IR], Bilder EW
07.07.2025
Nachruf Karl Mayer
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Am 7. Juli verstarb nach langer, schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied Karl "Kalli" Mayer.
Er trat am 01.11.1961 in die Undine ein und folgte seinem Vater Hans Mayer, der seit 1920 Undine-Mitglied war. Kalli erlernte das Rudern bei Albert Pfeifer, der ihn auch über seine gesamte Zeit von 1962-1967 trainierte und betreute. Sein erstes Rennen gewann Kalli auf der damals noch veranstalteten Frankfurter Jugendregatta am 27.5.1961 im "Jungruderer-Vierer mit Steuermann". Diesem Erfolg folgten noch 20 weitere Siege. Nach Beendigung seiner rennruderrischen Tätigkeit stieg Kalli voll in das gesellschaftliche Leben der Undine ein. Er fehlte bei keiner Veranstaltung und war viele Jahre Mitglied des Freitagabend-Stammtischs. Berühmt waren seine Parties im Kreis seiner Undine-Freunde, die er in seinem Haus in der Herrnstrasse 70 gab. Bei Sekt und "einigen Kleinigkeiten" aus der von ihm im gleichen Haus betriebenen Metzgerei – im Undine Jargon "Mayers Wurst Boutique" genannt – wurde bis tief in die Nacht hinein gefeiert. 1987 verkaufte Kalli sein Wohnhaus samt Metzgerei, Wurstküche, Nebengebäude mit großem Freigelände an eine Investorengruppe aus München. Auf dem Grundstück steht heute ein Teil des Sheraton-Hotels. Er zog nach Düsseldorf, wo seine Frau Eva, die er bei einem Urlaub auf den Malediven kennengelernt hatte eine große Ballettschule betrieb. Aber auch rund 300 Kilometer von Offenbach entfernt riss seine Verbindung zur Undine nicht ab. So feierte er seinen 50.Geburtstag im Undine-Bootshaus bei den Klängen einer 8-köpfigen Big Band u.a. zusammen mit seiner kompletten ehemaligen Achtermannschaft. Zu seinem 60. Geburtstag lud er seine alten Offenbacher zusammen mit seinen neuen Düsseldorfer Freunde in ein Düsseldorfer Edel-Restaurant ein und seinen 70.Geburtstag beging er wieder standesgemäß in Offenbach im Sheraton. Starteten Undine-Ruderer auf dem Baldeneysee weilten sie samt Trainer drei Tage bei Kost und Logis in seinem Haus. Noch heute schwärmen die Ruderer samt Trainer von Kallis Gastfreundschaft. So 'ganz nebenbei' war Kalli oder wie er als älterer, würdiger Herr Sir Charles genannt wurde auch ein guter Fussball-und Tennisspieler und begeisterter Alpin-Skiläufer. Von 1993-2008 weilte er jährlich eine Woche mit seinen Undine-Freunden in Davos, Zermatt, Wolkenstein, Crans Montana, Films, Gerlos und St. Cassian und frönte dort dem alpinen Skisport. Trotz fortgeschrittener Krankheit ließ er es sich nicht nehmen 2024 – wie jedes Jahr – die Undine-Regatta zu besuchen. Nun ist Karl von uns gegangen. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau Eva, seinen zwei Töchtern und seinem Sohn und seinen 5 Enkeln und allen Angehörigen. Für alle, die ihn kannten, wird er in der Erinnerung weiterleben. [HM] |
28.06.2025
Regatta-Helferfest
Am vergangenen Samstagabend 28.06.2025 fand ab 18 Uhr das Helferfest am Undine-Ufer statt. Als Dankeschön an alle, die sich wieder fleißig engagiert haben und zum Gelingen unserer Regatta so wesentlich beigetragen haben. Thomas und Lucas Krämer begrüßten alle Versammelten bei hochsommerlichen Abendtemperaturen und dankten für ihren Einsatz. Trotz nicht ganz so hoher Startzahlen wie im Jahr zuvor, konnte ein Plus erwirtschaftet werden, worüber sich der Verein freuen kann. Die zahlreichen Kuchenspenden, die helfenden Hände beim Zeltaufbau, die Selbstverwaltung der IT, oder Reinigung des Geländes sind Posten, die bei der Undine-Regatta immer intern erledigt werden: Minimierung der Ausgaben dank ehrenamtlicher Tatkraft. So eröffnete die Regattaleitung feierlich das Buffet. Köstliche Salatplatten und Vorspeisenteller ließen keine Wünsche übrig und am Grill waren Uli Reheis und der Vorstandsvorsitzende Robert Reuter selbst an der Zange. Ulis liebevoll zubereiteter Spießbraten wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben, genau wie sein selbstgemachter Limoncello. Kühle Getränke sorgten für die ersehnte Erfrischung und so verging der Abend wie im Flug bei bester Stimmung, wunderbarem Austausch und dem Revue-Passieren der Regatta. [IR]
27.06.2025
Nachruf Holger Dorn
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Am 27. Juni verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied Holger Dorn. Noch beim letzten Ehrenabend im November war ihm für 4O Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel der Undine verliehen worden. Insbesondere bei unserer alljährlich veranstalteten Undine-Regatta war er ein erfahrener und unermüdlicher Mitarbeiter, vor allem beim Auf-und Abbau der vier Startnachen, auf der gesamten Regattaanlage und dem Ufergelände. Außerdem war er als treuer Motorbootfahrer für die Schiedsrichter*innen im Einsatz. Nun ist Holger von uns gegangen.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. [HM] |
20.06.2025
Hochzeit von Melina und Max
Max Fränkel und Melina Walter haben am 20. Juni 2025 in Marburg geheiratet.
Mit einem traditionellen Ruderspalier wurde das Hochzeitspaar am Ausgang empfangen.
Beide haben sich durchs Rudern kennengelernt und wurden auch in der Undine gecoacht. [JW], Bilder JW
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen dem Paar alles erdenklich Gute für die Zukunft!
Mit einem traditionellen Ruderspalier wurde das Hochzeitspaar am Ausgang empfangen.
Beide haben sich durchs Rudern kennengelernt und wurden auch in der Undine gecoacht. [JW], Bilder JW
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen dem Paar alles erdenklich Gute für die Zukunft!
13.06.2025 - 15.06.2025
Thyrza holt Gold beim Worldcup 2025 in Varese
Thyrza Kiewik trat für die ORG Undine mit dem DRV beim Weltcup in Varese (Italien) an, der dort vom 13.-15.06.2025 ausgetragen wurde. Bereits am Dienstag 10.06. reiste Thyrza zusammen mit allen anderen Athlet*innen, die noch klassifiziert werden sollten, im Bus Richtung Norditalien. Den Austausch mit den anderen Ruder*innen vor Ort genoss Thyrza besonders: "Frauen und Männer, Para und Nicht-Para, alle möglichen Profis kommen zusammen und es hat sich gut angefühlt, Teil davon zu sein.” Die Morgende nutzte sie, um zu trainieren, und nachmittags fuhr sie ihre Rennen. “Alles war gut organisiert und ich konnte mich voll und ganz auf meine Leistung konzentrieren”, resümiert Thyrza, “nur die Hitze machte mir zu schaffen, es waren über 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen alles zu geben, war schon eine Herausforderung.”
Am Freitag siegte Thyrza im Para-Frauen-Einer (PR2 W1x) mit 10:07:50 min gegen die Mexikanerin Angeles Gutierrez mit 11:47:16 min im Vorlauf. Wegen angesagten schlechten Wetters wurde das Finale von Sonntag auf Samstag vorgezogen. Gutierrez sagte das Rennen aus medizinischen Gründen ab. So stand Thyrza vor der besonderen Herausforderung, ein Rennen gegen sich selbst zu rudern. Bei allem, was im Körper und im Kopf vor sich geht, in einer solchen Situation, kann man so ein Finale ganz für sich auch ein bisschen genießen. Ihre erste internationale Regatta hat Thyrza in ihrem Wunsch bestärkt, an die Erfolge weiter anzuknüpfen. Aus Varese reist sie mit Gold ab. [IR], Bilder TK
Am Freitag siegte Thyrza im Para-Frauen-Einer (PR2 W1x) mit 10:07:50 min gegen die Mexikanerin Angeles Gutierrez mit 11:47:16 min im Vorlauf. Wegen angesagten schlechten Wetters wurde das Finale von Sonntag auf Samstag vorgezogen. Gutierrez sagte das Rennen aus medizinischen Gründen ab. So stand Thyrza vor der besonderen Herausforderung, ein Rennen gegen sich selbst zu rudern. Bei allem, was im Körper und im Kopf vor sich geht, in einer solchen Situation, kann man so ein Finale ganz für sich auch ein bisschen genießen. Ihre erste internationale Regatta hat Thyrza in ihrem Wunsch bestärkt, an die Erfolge weiter anzuknüpfen. Aus Varese reist sie mit Gold ab. [IR], Bilder TK
03.05.2025 - 04.05.2025
94. Regatta der Offenbacher RG Undine
Am vergangenen Wochenende 03. und 04. Mai 2025 gingen vor Offenbachs Ufer bei der traditionellen Undine-Regatta insgesamt 244 Ruder*innen (93 Kinder, 50 Juniorinnen und Junioren, 30 offene Altersklasse, 71 Altersklasse AthletInnen, davon 154 männlich, 90 weiblich) an den Start und lieferten sich spektakuläre Wettkämpfe. Das seit Jahren gut eingespielte Regatta-Team unter der Leitung von Vater-Sohn-Gespann Thomas und Lucas Krämer brachte rund 100 Rennen pünktlich und ohne größere Zwischenfälle über die Strecke. Die Schranke, die Waage, das Regattabüro und das Sprecherzelt, der Start und das Ziel, der Siegersteg, der Funkkontakt mit Schiffsschleuse, die Startnachen, Ordner und Schiedsrichter waren gut vorbereitet und in bester Stimmung. Auch die DLRG war wieder mit zahlreichen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen erschienen, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, die für Sicherheit an Land und Wasser sorgten. Dass der Nachwuchs unerlässlich ist, ist klar und dass er immer für Überraschungen gut ist, ebenso. Nachdem am Freitag zweimal ein DLRG-Boot mit Wasser vollgelaufen war und sich die Rettungskräfte gegenseitig aus dem Main helfen mussten, lief am Wochenende dann alles wie am Schnürchen. Unsere Offenbacher Rudervereine konnten insgesamt 25 Siege feiern. Die Undine fuhr vier mal Gold ein, was ein schöner Beginn für die neue Ruderjugend von Trainern Ben Hinz und Robert Gomer ist. Nikita Lukauskas siegte dreimal im Einer in verschiedenen Leistungs- und Altersklassen. Philipp Haferburg gewann sein erstes Rennen überhaupt im Einer. Mit insgesamt acht Siegen lag der Ruderverein Hellas unter den Offenbacher Vereinen vorne. Siegreich waren: Maelys Reimer im Einer (1), Elisabeth Ursprung (4), Anna Henkel (1), Michael Ursprung (2, im Doppelvierer mit Ruderern aus Flörsheim, Frankfurt, Klaus Opitz aus Koblenz, der mit 83 Jahren der älteste Starter der Regatta war und Michaels Sohn Johannes Ursprung der für Würzburg startete). Mit insgesamt sieben Siegen waren die SG Wiking und der WSV Offenbach am Main-Bürgel gleichauf. SiegerInnen der Wiking: Julie Dickel (1), Marcel Schilling (3), Tom Herz (3, davon ein Sieg im Einer und zwei Siege im Doppelzweier mit Partner Theo Jahn in der Altersklasse 14 Jahre). Der WSV Offenbach am Main-Bürgel gewann mit Lucy Snow (2), David Heim (2), Magalie Möhl und Mascha Ludwig (2, Mädchen-Doppelzweier 13 Jahre) und Manuela Damm (1). In den Gesamtwertungen konnten die Offenbacher Vereine dieses Jahr leider keinen Titel holen. Der Kinderpreis ging an den Limburger Club für Wassersport und der JuniorInnen/SeniorInnen-Preis an den Frankfurter Ruderclub. Übergeben wurden die Pokale von Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber, Helena Wolf in Vertretung für Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Sportkreisvorsitzendem Jörg Wagner. Ein ganz besonderes Highlight der Regatta wurde am Samstagabend ausgetragen. Die beiden berühmt berüchtigten Achter-Teams – ORG Undine und Frankfurter RG Germania – forderten sich genau wie im vergangenen Jahr zum “Undine Honey-Cup” heraus. Kurt Teschabai, Herbert Engel, Lucas Krämer, Matthias Scherb, Michael Föller, Robert Reuter, Uwe Cohen und Maximilian John mit Steuermann Jens Knack saßen zur Stunde des Geschehens für die Undine im Boot. Beide Mannschaften konnten ihre Leistung aus dem Vorjahr steigern, was wieder zu einem schönen Rennen führte. Jedoch kam es zum gleichen Ergebnis, da die Germania wieder mit etwa einer Länge Vorsprung vor der Undine ins Ziel kam. Bei der Siegerehrung wurde Undine-Honig überreicht, welcher von Imker Kai Harry Schmidt mit einem eigens angefertigten Etikett dem “Bienchen-Achter” gewidmet wurde. Nach dem Rennen gab es am Siegersteg einen Versöhnungsdrink: gemäß der “Hessischen Henley” Pimm’s zum Anstoßen. Kurz nach 18 Uhr erreichte das erwartete Unwetter dann das Undine-Ufergelände, als zum Glück alle Kinder und Jugendliche und ihre Teams und BegleiterInnen bereits im Trockenen waren. Ein paar letzte HelferInnen der Undine hielten die Zelte und Bänke fest, die wegzufliegen drohten. So blieben Schäden aus und der Regattabetrieb konnte am Sonntagmorgen problemlos fortgesetzt werden. An beiden Regattatagen mussten die Offenbacher SchiedsrichterInnen Claudia Fleckenstein, Manfred Winter, Manuela Damm und Sebastian Haux zusammen mit ihren KollegInnen wieder viele Erstlingsrennen, spektakuläre Schlusssprints und waghalsige Überholmanöver der Kinder und Jugendlichen ins Ziel lotsen. Als bedeutende Nachwuchsregatta wird hier vielen jungen Menschen die Chance gegeben, sich fair und sportlich zu messen und zu beweisen. Ben Hinz, der als neuer Jugendtrainer der Undine zusammen mit Robert Gomer eine neue Ruderjugend aufbaut, hofft auf einigen Zuwachs in den kommenden fünf Jahren. Um eine große und gemischte Gruppe aufzustellen, reicht es nicht abzuwarten, meint er: “Wir werden aktiv in Offenbacher Schulen für den Rudersport werben und versuchen, Mädchen wie Jungen für das regelmäßige Training zu gewinnen”. Er möchte es ihnen aber offen lassen, ob sie im Freizeit- oder im Wettkampfbereich rudern möchten: “Alle sind willkommen. Es gibt keinen größeren Ansporn als eine Gruppe, in der sich alle wohlfühlen.” Vorstandsvorsitzender Robert Reuter ist dankbar für die zahlreichen Helferinnen und Helfer: “Gerade Leute, die zum ersten Mal dabei sind oder auch Zuschauer, die das erste Mal so ein Regattawochenende miterleben, sagen es ist unglaublich wie viel Material an dem Wochenende bewegt wird. Ich bin selbst immer wieder überrascht, was möglich ist.” Auch bei den HelferInnen wurde für Nachwuchs gesorgt, indem junge Mitglieder für Positionen ausgebildet wurden. So gab Klaus Keller, der über 40 Jahre den Ordnerposten zu Wasser besetzte, seinen Dienst an Maurice Thiem weiter, der von ihm bei dieser Regatta als ‘Praktikant’ angelernt wurde. Waltraud Föller, die über Jahrzehnte das Küchenzelt koordinierte, übergab die Leitung an Kai Harry Schmidt, der neben Kuchenspenden auch die belegten Brötchen mit vegetarischen Aufstrichen wieder einführte: “Kuchen ist die Basis und alles andere nur Ergänzung. Großartig, wie viele Mitglieder gebacken und damit unterstützt haben”. Die Stimmung bei allen Helfern war stolz und spürbar erleichtert. Es ist ein gutes Gefühl, diese Regatta wieder souverän und erfolgreich gemeistert zu haben. Die Vorfreude auf nächstes Jahr zur 95. Regatta der Offenbacher RG Undine ist riesig. Es steht für alle Offenbacher Rudervereine ein besonderes Jahr an, da in 2026 gleich drei große Jubiläen stattfinden werden: Der WSV Offenbach am Main-Bürgel wird 100 Jahre, der RV Hellas Offenbach wird 125 Jahre und die Offenbacher RG Undine wird 150 Jahre Bestehen feiern. [IR], Bilder KH
09.04.2025 - 19.04.2025
Trainingslager in Traben-Trarbach
Das Trainingslager zu Ostern 2025 führte Lasse, Philipp, Nikita und Trainer Ben vom 09. bis 19. April nach Traben-Trarbach, eine charmante Stadt an der Mosel, die nicht nur für Wein und idyllischen Urlaubsflair, sondern auch für ihre Wasserflächen bekannt ist. Dort fanden die Sportler optimale Bedingungen für zehn intensive und abwechslungsreiche Trainingstage. Das Wetter zeigte sich wie so oft im April wechselhaft: Sonne, Regen, Wind – manchmal alles in einem Trainingsblock. So standen je nach Lage auch Athletik- und Ergo-Einheiten auf dem Programm, die mindestens genauso schweißtreibend waren wie die Ausfahrten auf der Mosel. Rückenschmerzen, Knieschmerzen und Schulterschmerzen: Der sportliche Einsatz ging nicht ganz spurlos am Team vorbei. Zur Regeneration half nur ein Besuch in der Therme Traben-Trarbach. An einem anderen Tag wurde diese 'Wellness-Einheit' noch durch ein Eisbad in der Mosel variiert – es war sehr kalt.
Zum Aufwärmen und zur Stärkung wurde gemeinsam eingekauft und dann gekocht. Manch einer entdeckte sogar in Traben-Trarbach sein Talent im Umgang mit Töpfen und Pfannen sowie dem Abwasch. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrradtour mit Klaus Keller, der nicht nur sicher durch die Mosellandschaft lotste, sondern die versammelte Mannschaft auch zum Eis einlud. Trainer Ben verfolgte während des Trainingslagers auch das Ziel, ein Dehnen-Video und ein HIIT-Video mit den Jugendlichen aufzunehmen. Mit großer Hingabe und humorvoll produziert werden diese Videos definitiv einen Mehrwert fürs Heimtraining bringen. Der Besuch der imposanten Festung Mont Royal war nicht nur kulturell interessant, sondern auch in Sachen Ausdauer eine unerwartete Zusatzübung. Ebenfalls eine wertvolle Erfahrung: die gemeinsamen Ausfahrten mit dem Ruderclub Traben-Trarbach, die neue Trainingsimpulse lieferten und den Austausch zwischen den Vereinen förderten.
Für die Sicherheit und Organisation auf dem Wasser sorgte unser Motorboot, geparkt an den Stegen der angrenzenden Motorboot-Abteilung. Ein großes Dankeschön geht auch an Thomas Krämer und Klaus, die tatkräftig beim Hängerfahren unterstützten – ohne diesen Einsatz wären viele Boote und das Motorboot gar nicht erst ins Wasser gelangt. Geschlafen wurde stilecht im Bootshaus des RC Traben-Trarbach auf Matratzen.
Ein kleines, aber durchaus denkwürdiges Kapitel schrieb sich mitten im Trainingslager auf der Mosel: Etwa 200 Brötchen trieben mit einem Mal an den Ruderbooten vorbei – vermutlich von einem Hotelschiff in den Fluss befördert. Ob als Entenfutter gedacht oder als Frühstücksergänzungsmaßnahme für Ruderer bleibt ungeklärt, aber es sorgte auf jeden Fall für viel Gelächter und einige fantasievolle Theorien.
Am Ende blickte das Team auf eine ereignisreiche und intensive Zeit zurück, die in Erinnerung bleiben wird – vom Training auf der Mosel, über Eisbaden bis zur Brötchenwelle. Die Mannschaft ist sportlich und menschlich gewachsen und bestens vorbereitet für die kommenden Herausforderungen auf dem Wasser. Die Vorfreude auf die Undine-Regatta, die vor der Tür steht, ist groß! [IR*]
Zum Aufwärmen und zur Stärkung wurde gemeinsam eingekauft und dann gekocht. Manch einer entdeckte sogar in Traben-Trarbach sein Talent im Umgang mit Töpfen und Pfannen sowie dem Abwasch. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrradtour mit Klaus Keller, der nicht nur sicher durch die Mosellandschaft lotste, sondern die versammelte Mannschaft auch zum Eis einlud. Trainer Ben verfolgte während des Trainingslagers auch das Ziel, ein Dehnen-Video und ein HIIT-Video mit den Jugendlichen aufzunehmen. Mit großer Hingabe und humorvoll produziert werden diese Videos definitiv einen Mehrwert fürs Heimtraining bringen. Der Besuch der imposanten Festung Mont Royal war nicht nur kulturell interessant, sondern auch in Sachen Ausdauer eine unerwartete Zusatzübung. Ebenfalls eine wertvolle Erfahrung: die gemeinsamen Ausfahrten mit dem Ruderclub Traben-Trarbach, die neue Trainingsimpulse lieferten und den Austausch zwischen den Vereinen förderten.
Für die Sicherheit und Organisation auf dem Wasser sorgte unser Motorboot, geparkt an den Stegen der angrenzenden Motorboot-Abteilung. Ein großes Dankeschön geht auch an Thomas Krämer und Klaus, die tatkräftig beim Hängerfahren unterstützten – ohne diesen Einsatz wären viele Boote und das Motorboot gar nicht erst ins Wasser gelangt. Geschlafen wurde stilecht im Bootshaus des RC Traben-Trarbach auf Matratzen.
Ein kleines, aber durchaus denkwürdiges Kapitel schrieb sich mitten im Trainingslager auf der Mosel: Etwa 200 Brötchen trieben mit einem Mal an den Ruderbooten vorbei – vermutlich von einem Hotelschiff in den Fluss befördert. Ob als Entenfutter gedacht oder als Frühstücksergänzungsmaßnahme für Ruderer bleibt ungeklärt, aber es sorgte auf jeden Fall für viel Gelächter und einige fantasievolle Theorien.
Am Ende blickte das Team auf eine ereignisreiche und intensive Zeit zurück, die in Erinnerung bleiben wird – vom Training auf der Mosel, über Eisbaden bis zur Brötchenwelle. Die Mannschaft ist sportlich und menschlich gewachsen und bestens vorbereitet für die kommenden Herausforderungen auf dem Wasser. Die Vorfreude auf die Undine-Regatta, die vor der Tür steht, ist groß! [IR*]
29.03.2025 - 30.03.2025 und 11.04.2025 - 13.04.2025
Gelungener Saisonstart für Para-Ruderin Thyrza Kiewik
Thyrza Kiewik ist mit überzeugenden Leistungen in die Rudersaison 2025 gestartet und konnte bei zwei wichtigen Wettkämpfen jeweils den zweiten Platz belegen. Bei der Langstrecke in Leipzig am 29. und 30. März absolvierte sie zunächst einen Ergometertest, gefolgt von der 4.000-Meter-Langstrecke auf dem Wasser. In ihrer Para-Bootsklasse PR2W 1x erreichte Thyrza hinter Jasmina Bier (RG Hansa Hamburg) den zweiten Platz. Auch bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften, die vom 11. bis 13. April 2025 auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel ausgetragen wurden, konnte Thyrza ihre starke Form bestätigen. Sie sicherte sich die Silbermedaille sowohl im PR2W 1x als auch im PR2 Mix 2x gemeinsam mit Marcus Klemp. Wie es sportlich in den kommenden Monaten weitergeht, ist aktuell noch offen. Thyrza möchte die Zeit jedoch nutzen, um sich sowohl persönlich als auch sportlich weiterzuentwickeln.
Wir gratulieren Thyrza herzlich zu diesem gelungenen Saisonauftakt und den beiden zweiten Plätzen. [IR], Bilder TK
Wir gratulieren Thyrza herzlich zu diesem gelungenen Saisonauftakt und den beiden zweiten Plätzen. [IR], Bilder TK
06.04.2025
Anrudern in der Undine: Sonniger Start für die Rudersaison 2025
Am Sonntag 06.04.2025 wurde bei strahlendem Sonnenschein die Rudersaison auf dem Main mit dem traditionellen Anrudern mit Belehrung in der Undine eröffnet. Rund 50 Vereinsmitglieder fanden sich zusammen, um in unterschiedlichen Bootsgattungen gemeinsam den Vereinssport zu leben. Bevor das erste Boot zu Wasser gelassen werden konnte, fand die jährliche Unterweisung zur Rudersicherheit statt. In diesem Jahr übernahm Wolli (Jochen Weber) diese wichtige Aufgabe. Mithilfe eines selbstgedrehten Films unterwies Wolli die versammelten Ruder*innen aus Leistungs- und Breitensport. Es wurde auf potenzielle Gefahren auf dem Main hingewiesen, insbesondere durch die Großschifffahrt. Zudem stellte er die von Jugendtrainer Benjamin Hinz entwickelte App “Rowtrain” vor, die es Ruder*innen ermöglicht, Schiffe in ihrer Umgebung stets im Blick zu behalten und so sicherer zu navigieren. Nach der Einweisung war es schließlich so weit: Zwei Doppelzweier, drei Gig-Vierer, ein Achter wurden zu Wasser gelassen. Mit einem dreifachen „Hipp Hipp - Hurra“ verabschiedete sich die Bootsflotte in Richtung Frankfurt und läutete damit die neue Ruder- und Freiluftsaison ein. [SB], Bilder PH und BH
Hier geht's zur App "Rowtrain": https://web.rowtrain.de/rowtrain/posts/karte-mit-schiffen-und-booten/
Hier geht's zur App "Rowtrain": https://web.rowtrain.de/rowtrain/posts/karte-mit-schiffen-und-booten/
31.03.2025
Nachruf Helmut Schmidt
Mit Bestürzung haben wir Ende März vom Tod unseres Mitglieds Helmut Schmidt erfahren.
Die Offenbacher RG Undine spricht der Familie Schmidt herzliches Beileid und Mitgefühl aus.
Wir werden Helmut in guter Erinnerung behalten.
Die Offenbacher RG Undine spricht der Familie Schmidt herzliches Beileid und Mitgefühl aus.
Wir werden Helmut in guter Erinnerung behalten.
15.03.2025
Frühjahrsarbeitsdienst
Am Samstag 15.03.2025 fand der etwas aus der Reihe tanzende „Frühjahrsarbeitsdienst“ der Undine statt. Obwohl erst im Herbst fleißig Laub gekehrt und das Gelände auf Vordermann gebracht worden war, kamen 24 engagierte Freiwillige zusammen, um verschiedene im Winter angefallene Räumungsarbeiten durchzuführen. Zu den Hauptaktivitäten zählten die Holzschnittarbeiten entlang des Ufergeländes. Dabei konnten die Teilnehmenden die Umgebung deutlich aufwerten und dafür sorgen, dass Platz für die bevorstehende Regatta im Mai vorbereitet ist. Leider brach im Zuge der Arbeiten das morsche Holz eines großen Baumes auf Höhe der Pritsche und fiel in den Main. Dort musste es im Wasser mit Seilen fixiert werden. In den kommenden Wochen wird der Stamm mithilfe größerer Gerätschaften beseitigt werden. Boote wurden geputzt und startklar gemacht für die neue Saison. Ein Highlight des Tages war das Hissen der neuen Undine-Flagge auf unserem Turm. Außerdem wurden Teile der Holzstrukturen am Turm neu gestrichen. Bald erstrahlt unser Wahrzeichen in frischem Glanz. Nach dem arbeitsreichen Vormittag wurden alle Helfenden mit einer wohlverdienten Belohnung in Form von vier großen Blechen Pizza überrascht. So endete der Tag nicht nur mit sichtbarem Fortschritt am Ufer, sondern auch mit einem gemeinsamen Essen. Insgesamt war der Frühjahrsarbeitsdienst ein voller Erfolg und zeigt einmal mehr das Engagement der Undine-Mitglieder für ihren Verein und die gemeinsame Sache. Wir freuen uns bereits auf die nächsten Aktivitäten! [SD]
25.02.2025
Neuer Breitensport-Einer für die Undine
Initiiert durch Jochen Weber, konnte die ORG Undine einen breiten, aber schnittigen Einer von Privat ankaufen, der ab sofort dem Breitensport zur Verfügung stehen soll. Ein Erklärvideo zur Handhabung und Pflege wird noch veröffentlicht, sodass das Boot seinen tadellosen Zustand lange beibehalten und vielen Ruderinnen und Ruderern Freude bereiten kann. Der frühere Besitzer des Bootes hat folgende Nachricht an den Verein gesandt:
Ich beglückwünsche den Verein für den Erwerb eines Bootes das, nach meiner Überzeugung, zu den am besten kreierten Einern für den Breitensport momentan gehört. Hier noch eine kurze Historie zu dem Bootsname "Octopus". Ich bin 1994 nach langer Unterbrechung wieder in den Rudersport eingestiegen, mit der Absicht, das Rudern nur im Einer und nur mit eigenem Boot zu betreiben. So begann ich mit einem C-Einer der Firma Empacher. Dann folgte im Laufe von 25 Jahren ein Sammelsurium von Renneinern z.B. Stämpfli, Empacher, BBG. Insgesamt sechs Renneiner und der C-Einer. Im Alter von Ü80 suchte ich eine Alternative zu den Renneiner und konnte bei Bootsbau Empacher den o.g. Breitensporteiner bestellen. Da dies nun mein achtes gerudertes Boot war, taufte ich es auf den Namen "Octopus".
Ich wünsche dem Boot mit euer Breitensportgruppe "Allzeit Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel".
Mit rudersportlichen Grüßen
W. B.
Ich beglückwünsche den Verein für den Erwerb eines Bootes das, nach meiner Überzeugung, zu den am besten kreierten Einern für den Breitensport momentan gehört. Hier noch eine kurze Historie zu dem Bootsname "Octopus". Ich bin 1994 nach langer Unterbrechung wieder in den Rudersport eingestiegen, mit der Absicht, das Rudern nur im Einer und nur mit eigenem Boot zu betreiben. So begann ich mit einem C-Einer der Firma Empacher. Dann folgte im Laufe von 25 Jahren ein Sammelsurium von Renneinern z.B. Stämpfli, Empacher, BBG. Insgesamt sechs Renneiner und der C-Einer. Im Alter von Ü80 suchte ich eine Alternative zu den Renneiner und konnte bei Bootsbau Empacher den o.g. Breitensporteiner bestellen. Da dies nun mein achtes gerudertes Boot war, taufte ich es auf den Namen "Octopus".
Ich wünsche dem Boot mit euer Breitensportgruppe "Allzeit Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel".
Mit rudersportlichen Grüßen
W. B.
21.02.2025
Der diesjährige Undine-Vorstand
Am Freitag 21.02.2025 versammelten sich die Undine-Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2025. Im Anschluss an die Eröffnung und Begrüßung durch Vorstandsvorsitzenden Robert Reuter, folgte eine kurze Jahresberichterstattung für das vergangene Jahr 2024. Der Bericht aus Sicht des Vorstandes, der Kassen- und Vermögensbericht sowie der Bericht der Rechnungsprüfer:innen mündeten in die Genehmigung der Jahresrechnung 2024 und Entlastung des Vorstandes. Bevor dann der Haushaltsplan für 2025 von Detlef Lösche vorgelegt und durch die versammelten Mitglieder abgestimmt wurde, standen die Wahlen an. Bei der Wahl des Vorstandes, des Ehrenrates und der Kassenprüfer:innen gab es ein paar neue Besetzungen. Doch die meisten Posten werden von ihren Inhaber:innen weitergeführt. Aus Zeitgründen tritt Ulrich Feller nach vielen Jahren als 2. Vorsitzender (Vereinsanlagen) zurück und bleibt dem Vorstand als 1. Beisitzer erhalten. Seinen früheren Posten nimmt Kurt Teschabai ein. Kerstin Hammel gibt nach jahrelanger, erfolgreicher Korrdination des Breitensports ihre Aufgabe an Linda Doerner ab und engagiert sich weiterhin als 3. Beisitzerin im Vorstand. Als 1. Materialwart tritt Matthias Bastian in den Vorstand ein und ersetzt damit Ulrich Reheis, der über Jahre diesen Posten leidenschaftlich besetzte. Ben Hinz, der seit Herbst 2024 der neue Jugendtrainer der Undine ist, nimmt im Vorstand die Position des 4. Beisitzers ein. Robert Reuter bedankte sich bei allen, die sich in der Undine engagieren und beschloss die Versammlung mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra. [IR]
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Der geschäftsführende Vorstand setzt sich 2025 wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Robert Reuter 2. Vorsitzender (Sport): Thomas Krämer 2. Vorsitzender (Vereinsanlagen): Kurt Teschabai Kassenwart: Detlef Lösche |
Der erweiterte Vorstand setzt sich 2025 wie folgt zusammen:
1. Schriftführer: Hans-Peter Ewert 2. Schriftführerin: Waltraud Föller 1. Fahrwart: Jochen Weber 2. Fahrwartin: Linda Doerner 1. Materialwart: Matthias Bastian 2. Materialwart: Manfred Heilmann 1. Hauswart: Sonia Burriel Morillas 2. Hauswart: Maurice Thiem 1. Pressewartin: Isabell Ratzinger 2. Pressewartin: Dr. Sabine Doerner 1. IT-Beauftragter: Lucas Krämer 2. IT-Beauftragter: Kai Harry Schmidt 1. Beisitzer: Ulrich Feller 2. Beisitzerin: Ute Dröge 3. Beisitzer: Kerstin Hammel 4. Beisitzer: Benjamin Hinz |
06.02.2025
Nachruf für Jürgen Mühlenpfordt
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Am 06.02.2025 verstarb unser langjähriges Mitglied Jürgen Mühlenpfordt im Alter von 86 Jahren. Bevor er am 01.01.1979 Undine-Mitglied wurde, hatte er als Ruderer bereits eine glanzvolle Karriere hinter sich. Er gewann für den Frankfurter RC 1884 hundertachtzig Rennen in allen Bootsklassen, mit Ausnahme vom Zweier m. Stm. (den Doppelvierer gab es damals noch nicht). In den 70er Jahren war er als Trainer für die damals noch existierende Rudergemeinschaft Frankfurt tätig, mit deren Mannschaften er zahlreiche Deutsche Meisterschaften gewann, vornehmlich im U-19 Bereich. Nach seinem Eintritt in die Undine ließen er und seine Ehefrau Walpurga keine Veranstaltung in unserem Verein aus. Auch war er ein engagierter Helfer bei der Regatta bis er nach Kleinkahl-Edelbach umzog. Während seiner Zeit in der Undine entwickelte er eine Leidenschaft für den alpinen Skilauf, der er über Jahre zusammen mit seinen Vereinsfreunden nachging. 2019 wurde er mit der Undine-Goldnadel für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Nun ist Jürgen von uns gegangen. Allen die ihn kannten werden die fröhlichen und heiteren Stunden in geselliger Runde, im Bootshaus und auch anderwärts in bester Erinnerung bleiben. [Hans Mohr]
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02.02.2025
Undine Wanderung "Von Hütte zu Hütte"
Die diesjährige "Von Hütte zu Hütte durch den Umstädter Winterwald" Wanderung fing im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht auf dem Parkplatz bei Groß-Umstadt an, sondern auf dem Parkplatz "Kellergrund". Dadurch wurde die Strecke etwas abgekürzt, was auch ganz gut war. So postete der Tourenplaner Uli Reheis noch am Vorabend in die betreffende WhatsApp-Gruppe: "Ich habe Rücksicht auf Herzkranke, Rückengeschädigte, Knieerneuerte und Fußkranke genommen. Also es gibt keine Ausrede für morgen." Insgesamt wurden dann trotzdem um die 10 km an Strecke gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein und vergnüglicher Stimmung verging die Zeit wie im Flug! Um 10:30 Uhr ging es im "Kellergrund" los. Ein paar der insgesamt 13 wanderfreudigen Undine-Mitglieder hatten sich wieder mit dem Undine-Bus zu einer Fahrgemeinschaft ab Offenbach zusammengeschlossen. Auch viele andere Wandergruppen waren gut gelaunt unterwegs, da die von den Ortsgruppen des "Odenwaldklub Groß-Umstadt & Heubach" organisierte Veranstaltung mittlerweile für viele Menschen zu einem fest eingeplanten Highlight im Kalender geworden ist.
Vier Hütten gab es zu finden und in jeder Hütte konnte mithilfe verschiedener Köstlichkeiten die Energie für die nächste Etappe geschöpft werden. Warme und kalte Speisen und Getränke wurden über die Holzverandas der Odenwald-Hütten gereicht und aus manchem Wanderrucksack wurden Fläschchen mit belebendem Inhalt in die Runde gegeben. Bei der letzten Hütte erwartete die Gruppe der ehemalige Arbeitskollege von Uli, der alle Jahre wieder die Undine-Abgeordneten bei der "Von Hütte zu Hütte" Wanderung begrüßt. Nach diesem schönen Wiedersehen schloss sich nach ca. vier Stunden wieder der Kreis am Parkplatz. Zur überaus gelungenen Überraschung und großen Freude aller hatte Matthias dort noch einen seiner - mittlerweile über Offenbachs Grenzen hinaus bekannten - selbstgebackenen Zopfkuchen versteckt. Zum krönenden Abschluss wurde dieser in der Sonne verspeist. Ein Gruppenfoto gab es auch noch und dann verabschiedeten wir uns - bis auf hoffentlich nächstes Jahr wieder!
Vielen Dank an Uli Reheis für die Organisation und Initiative! Und an Sonia Burriel Morillas für den Bericht. [IR]
Vier Hütten gab es zu finden und in jeder Hütte konnte mithilfe verschiedener Köstlichkeiten die Energie für die nächste Etappe geschöpft werden. Warme und kalte Speisen und Getränke wurden über die Holzverandas der Odenwald-Hütten gereicht und aus manchem Wanderrucksack wurden Fläschchen mit belebendem Inhalt in die Runde gegeben. Bei der letzten Hütte erwartete die Gruppe der ehemalige Arbeitskollege von Uli, der alle Jahre wieder die Undine-Abgeordneten bei der "Von Hütte zu Hütte" Wanderung begrüßt. Nach diesem schönen Wiedersehen schloss sich nach ca. vier Stunden wieder der Kreis am Parkplatz. Zur überaus gelungenen Überraschung und großen Freude aller hatte Matthias dort noch einen seiner - mittlerweile über Offenbachs Grenzen hinaus bekannten - selbstgebackenen Zopfkuchen versteckt. Zum krönenden Abschluss wurde dieser in der Sonne verspeist. Ein Gruppenfoto gab es auch noch und dann verabschiedeten wir uns - bis auf hoffentlich nächstes Jahr wieder!
Vielen Dank an Uli Reheis für die Organisation und Initiative! Und an Sonia Burriel Morillas für den Bericht. [IR]
01.01.2025
Neue Jugendtrainer für die Offenbacher Rudergesellschaft Undine
Zwei neue Gesichter sind seit Oktober 2024 regelmäßig auf dem Undine-Gelände und auf dem Wasser zu sehen: Benjamin Hinz (Ben) und Robert Gomer wollen sich ab sofort als Trainer für Kinder und Jugendliche in der Undine engagieren. Der fünfunddreißigjährige Ben hat bereits 14 Jahre Trainer-Erfahrung bei der benachbarten und befreundeten SG Wiking gesammelt. Er tritt mit klaren Vorstellungen und Wünschen die Nachfolge des früheren Undine-Trainers “Wolli” (Jochen Weber) an. Ben setzt auf individuelle und mit den jeweiligen Sportler*innen gemeinsam entwickelte Zielsetzungen für 2025 und auch schon für 2026. Die Jugendlichen sollen sich mit ihren Zielen identifizieren können, egal ob Leistungssport, Regattasport oder auch nur Hobbysport. Dabei ist neben den sportlichen Ambitionen auch die Schule ein erheblicher Faktor: "Sportler*innen und Eltern müssen mit der Schulleistung zufrieden sein, dann passt das", so das Mantra. Im Training setzt Ben auf ein ausgewogenes Programm aus Wasser-, Ergo- und Krafteinheiten. Ergänzt werden Ausdauereinheiten durch ein umfassendes Athletik-Programm. Zuhause können die Jugendlichen außerdem Fahrradfahren, Schwimmen und Laufen in Abstimmung mit ihrem personalisierten, digitalen Trainingsplan. Auch wenn sein früherer Verein nur 1,5 Kilometer entfernt ist, ist das Trainings-Revier doch etwas anders: Die Sportler*innen müssen unbedingt darauf achten, in der langgezogenen Main-Kurve vor dem ORV besonders auf der Rückfahrt zu Land zu bleiben, um nicht vor ein Schiff zu fahren. Die Jugendlichen auf solche Gefahren hinzuweisen, egal wie tief sie in ihre Trainingsaufgabe oder Technik versunken sind, sieht Ben als die wichtigste Aufgabe des Trainerteams. Deshalb legt der gelernte Programmierer großen Wert auf gute IT-Ausstattung an Land und im Boot. Für seine Sportlerinnen und Sportler hat er ein Programm namens “Rowtrain” entwickelt, das sie beim Rudern über ihre Smartphones begleitet. Schiffe werden geortet und ihre Position wird in Echtzeit mithilfe verschiedener Signale an die Sportler*innen gemeldet. Auf der Website des Programms heißt es: “Rowtrain checkt automatisch den Schiffsverkehr in deiner Nähe und warnt dich aktiv vor Schiffen. Es empfängt die Schiffe über das so genannte AIS. Sind wir Ruderer nicht in der Schifffahrtslinie, ist die Unfallgefahr automatisch niedriger! Auch erkennt Rowtrain automatisch, ob ein Trainer in der Nähe ist.” Eine regelrechte Warnung bekommen Sportler*innen also, wenn sie sich innerhalb der “roten Linie” befinden, welche die Fahrrinne des Mains beschreibt. Nach einer gemeinsamen Trainingsfahrt im “Kat”, lobt Wolli die Einstellung von Ben in Fragen der Sicherheit und Kontrolle: “Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber Ben hat seine Jugendlichen sehr gut im Griff und er ist einfallsreich und Technik versiert”. “Ich bin der ordentlichste und unordentlichste Trainer zugleich”, beschreibt sich Ben selbst, “ich lege größten Wert auf geregelte Trainingsabläufe, Sicherheit und gutes Material. Aber was die Ordnung in meinem Trainer-Büro angeht – da ist Land unter”. Glücklicherweise hat sich Wolli direkt bereit erklärt, das neue Trainerteam zu unterstützen bei Fragen zu Booten, zum Trainingsraum, zum Verein, oder zur Trainingskonzeption. “Seine Erfahrung in Bezug auf Kraftkurven sowie Beschleunigungskurven, aber auch sein Notfalleinsatz bei Abwesenheit ist ein großes Plus. Schön, immer wieder bei Wolli im Umgang mit Jugendlichen sein Lächeln zu sehen”, sagt Ben. Auch der Einsatz von Eltern ist Teil des Konzepts; zur Hilfe bei Regatten oder Trainingslagern. “Jede Unterstützung ist gerne gesehen und trägt maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei.”
Von der Decke frei hängende TRX-Bänder, ein paar mehr Black Rolls und Langhanteln sowie leichte Gewichte wünscht sich Ben für den Undine-Trainingsraum. Außerdem möchte er zur Videoanalyse einen Bildschirm installieren. Neben Aufnahmen ihrer Performance auf dem Wasser, sollen sich die Sportler*innen auch beim Kraft- und Ergo-Training live zusehen und verbessern können. Das Motorboot “Kat” wird getunt mit drei Lenzpumpen, die Wasser aus dem Boot holen, und mit einem fest installierten Megafon, “um die Hände frei zu haben”.
Der sechzehnjährige Robert Gomer ist Schüler, rudert seit 2019 und bringt sich seit 2024 als Trainer ein. Zusammen mit Ben bildet er ein gut funktionierendes Team. Während der Eine mit dem Motorboot die schnelleren auf der Langstrecke Main auf und ab begleitet, gibt der andere darauf Acht, dass jüngere oder weniger erfahrene Ruder*innen beim Pendeln in kleineren Runden keine Probleme bekommen. Zum Beispiel beim Wenden, beim An- oder Ablegen. Beide Trainer sehen über das Rowtrain-Programm neben den Schiffen auch die Position und Fahrtrichtung ihrer Ruder*innen und behalten diese im Auge. Robert wird im Herbst 2025 mit der Schulung für den Trainerschein beginnen und wird sie voraussichtlich Anfang 2026 abschließen. Seit er in der Undine ist und Wolli im Training mit den Para-Ruder*innen erlebt, interessiert sich Robert auch für diesen Bereich und könnte sich vorstellen, perspektivisch hier besondere Verantwortung zu übernehmen. Damit würde er Makar Kulyaba entlasten, der bislang Wolli tatkräftig unterstützt hat, was aber mit seinem Studium zuletzt in die Quere kam. Welche Sportlerinnen und Sportler mit Ben und Robert von der Wiking in die Undine kommen, entscheidet sich nach einer freien Testphase, die den freundlichen Wechsel ermöglichen soll. Bis zum 01.01.2025 können sich die Kinder und Jugendlichen Trainingseinheiten in beiden Vereinen anschauen und auch die Mitglieder und Vereinsstrukturen kennenlernen, um dann zu entscheiden, wo sie in der kommenden Saison trainieren wollen. Direkt zu Beginn gab es auf beiden Seiten einen großen Sportler*innen-Eltern-Infoabend, damit alle Fragen schnell geklärt werden konnten. Das Trainerteam konnte dabei Planungssicherheit vermitteln; denn bis auf den neuen Ort hat sich am Konzept nichts verändert: "Jeder weiß, was auf einen zukommt." Erfreulicherweise haben sich bereits ein paar Jugendliche entschieden mitzuwechseln, um sich mit dem Trainerteam in der Undine auf die Rudersaison 2025 vorzubereiten. Die erste Regatta in Breisach am 8. Dezember 2024 macht eine zügige Vorbereitung trotz der Umstände notwendig.
Fest steht, dass die Undine, um mithalten zu können, auch an ihrem Einteiler ein Tuning vornehmen muss: “Speed-Stripes” hätten Ben und Robert gerne an der linken und rechten Seite des Sportdress, damit sie die richtige Haltung ihrer Athlet*innen auf einen Blick prüfen und gegebenenfalls korrigieren können. Die Zukunft der Undine-Trainingsgruppe bringt also nicht nur zwei miteinander vertraute und einfallsreiche Trainer – sondern auch Style! [IR, BH], Fotos BH
Was wünschst du dir für die nächsten Jahre im Rudertraining (für dich als Trainer sowie für die Jugendlichen) und für den Ruderverein?
Robert:
Ich wünsche mir, dass die Sportlerinnen und Sportler Spaß am Training haben und dass die Kindergruppe möglicherweise am Bundeswettbewerb teilnehmen kann. Dabei ist es mir aber besonders wichtig, dass sich niemand gezwungen oder gequält fühlt, zum Training zu kommen. Bevor das passiert, können die Jugendlichen mit uns Trainern reden oder zu einem Vorstandsmitglied gehen.
Als Trainer hoffe ich, mir viel neues Wissen über Trainingsmethoden aneignen und dieses auch in der Praxis anwenden zu können. Darüber hinaus wünsche ich mir eine angenehme und spaßige Atmosphäre zwischen Trainern, Sportler*innen, anderen Vereinsmitgliedern und dem Vorstand.
Ben:
Wünschenswert ist eine schnelle Integration der neuen Sportler*innen in die Undine. Dabei hat von Anfang an der familiäre und wertschätzende Umgang der Mitglieder und des Vorstands geholfen. Ebenso die Integration in den Arbeitsdienst und in weitere Vereinsveranstaltungen. Die Jugendlichen sollen sich auf ihren Sport konzentrieren können und damit auch ihre Ziele erreichen. Neben ihrer sportlichen Karriere sollten sie immer auf eine tolle Jugend zurückblicken können. Ich selbst wünsche mir Hilfsbereitschaft aller Mitglieder, da ich weder zeitlich noch inhaltlich alles selbst stemmen kann. Diese Hilfsbereitschaft ist bereits jetzt sichtbar, sei es z.B. beim Bohren im Trainingsraum oder beim Verlegen von Netzwerkkabeln. Die Jugend ist unsere Zukunft, im Verein und auch generell. Für den Verein wünsche ich weiterhin eine so familiäre Gemeinschaft und ab sofort wieder eine erfolgreiche Ruderjugend!
Mehr zu dem von Ben entwickelten und in seinem Training fest integrierte Programm "Rowtrain":
https://web.rowtrain.de/
Von der Decke frei hängende TRX-Bänder, ein paar mehr Black Rolls und Langhanteln sowie leichte Gewichte wünscht sich Ben für den Undine-Trainingsraum. Außerdem möchte er zur Videoanalyse einen Bildschirm installieren. Neben Aufnahmen ihrer Performance auf dem Wasser, sollen sich die Sportler*innen auch beim Kraft- und Ergo-Training live zusehen und verbessern können. Das Motorboot “Kat” wird getunt mit drei Lenzpumpen, die Wasser aus dem Boot holen, und mit einem fest installierten Megafon, “um die Hände frei zu haben”.
Der sechzehnjährige Robert Gomer ist Schüler, rudert seit 2019 und bringt sich seit 2024 als Trainer ein. Zusammen mit Ben bildet er ein gut funktionierendes Team. Während der Eine mit dem Motorboot die schnelleren auf der Langstrecke Main auf und ab begleitet, gibt der andere darauf Acht, dass jüngere oder weniger erfahrene Ruder*innen beim Pendeln in kleineren Runden keine Probleme bekommen. Zum Beispiel beim Wenden, beim An- oder Ablegen. Beide Trainer sehen über das Rowtrain-Programm neben den Schiffen auch die Position und Fahrtrichtung ihrer Ruder*innen und behalten diese im Auge. Robert wird im Herbst 2025 mit der Schulung für den Trainerschein beginnen und wird sie voraussichtlich Anfang 2026 abschließen. Seit er in der Undine ist und Wolli im Training mit den Para-Ruder*innen erlebt, interessiert sich Robert auch für diesen Bereich und könnte sich vorstellen, perspektivisch hier besondere Verantwortung zu übernehmen. Damit würde er Makar Kulyaba entlasten, der bislang Wolli tatkräftig unterstützt hat, was aber mit seinem Studium zuletzt in die Quere kam. Welche Sportlerinnen und Sportler mit Ben und Robert von der Wiking in die Undine kommen, entscheidet sich nach einer freien Testphase, die den freundlichen Wechsel ermöglichen soll. Bis zum 01.01.2025 können sich die Kinder und Jugendlichen Trainingseinheiten in beiden Vereinen anschauen und auch die Mitglieder und Vereinsstrukturen kennenlernen, um dann zu entscheiden, wo sie in der kommenden Saison trainieren wollen. Direkt zu Beginn gab es auf beiden Seiten einen großen Sportler*innen-Eltern-Infoabend, damit alle Fragen schnell geklärt werden konnten. Das Trainerteam konnte dabei Planungssicherheit vermitteln; denn bis auf den neuen Ort hat sich am Konzept nichts verändert: "Jeder weiß, was auf einen zukommt." Erfreulicherweise haben sich bereits ein paar Jugendliche entschieden mitzuwechseln, um sich mit dem Trainerteam in der Undine auf die Rudersaison 2025 vorzubereiten. Die erste Regatta in Breisach am 8. Dezember 2024 macht eine zügige Vorbereitung trotz der Umstände notwendig.
Fest steht, dass die Undine, um mithalten zu können, auch an ihrem Einteiler ein Tuning vornehmen muss: “Speed-Stripes” hätten Ben und Robert gerne an der linken und rechten Seite des Sportdress, damit sie die richtige Haltung ihrer Athlet*innen auf einen Blick prüfen und gegebenenfalls korrigieren können. Die Zukunft der Undine-Trainingsgruppe bringt also nicht nur zwei miteinander vertraute und einfallsreiche Trainer – sondern auch Style! [IR, BH], Fotos BH
Was wünschst du dir für die nächsten Jahre im Rudertraining (für dich als Trainer sowie für die Jugendlichen) und für den Ruderverein?
Robert:
Ich wünsche mir, dass die Sportlerinnen und Sportler Spaß am Training haben und dass die Kindergruppe möglicherweise am Bundeswettbewerb teilnehmen kann. Dabei ist es mir aber besonders wichtig, dass sich niemand gezwungen oder gequält fühlt, zum Training zu kommen. Bevor das passiert, können die Jugendlichen mit uns Trainern reden oder zu einem Vorstandsmitglied gehen.
Als Trainer hoffe ich, mir viel neues Wissen über Trainingsmethoden aneignen und dieses auch in der Praxis anwenden zu können. Darüber hinaus wünsche ich mir eine angenehme und spaßige Atmosphäre zwischen Trainern, Sportler*innen, anderen Vereinsmitgliedern und dem Vorstand.
Ben:
Wünschenswert ist eine schnelle Integration der neuen Sportler*innen in die Undine. Dabei hat von Anfang an der familiäre und wertschätzende Umgang der Mitglieder und des Vorstands geholfen. Ebenso die Integration in den Arbeitsdienst und in weitere Vereinsveranstaltungen. Die Jugendlichen sollen sich auf ihren Sport konzentrieren können und damit auch ihre Ziele erreichen. Neben ihrer sportlichen Karriere sollten sie immer auf eine tolle Jugend zurückblicken können. Ich selbst wünsche mir Hilfsbereitschaft aller Mitglieder, da ich weder zeitlich noch inhaltlich alles selbst stemmen kann. Diese Hilfsbereitschaft ist bereits jetzt sichtbar, sei es z.B. beim Bohren im Trainingsraum oder beim Verlegen von Netzwerkkabeln. Die Jugend ist unsere Zukunft, im Verein und auch generell. Für den Verein wünsche ich weiterhin eine so familiäre Gemeinschaft und ab sofort wieder eine erfolgreiche Ruderjugend!
Mehr zu dem von Ben entwickelten und in seinem Training fest integrierte Programm "Rowtrain":
https://web.rowtrain.de/
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